Hal­der: Auf­nahme­bol­zen fürs schnel­le und prä­zi­se positionieren

Hal­der: Auf­nahme­bol­zen fürs schnel­le und prä­zi­se positionieren

Ledig­lich zwei Boh­run­gen mit dem jewei­li­gen Pass­maß sind not­wen­dig, damit ein Werk­stück mit den Auf­nahme­bol­zen von Hal­der schnell und ein­fach posi­tio­niert wer­den kann. Das Sys­tem arbei­tet zum Span­nen mit zwei unter­schied­li­chen Bol­zen­for­men: eine ist rund – also zylin­drisch respek­ti­ve kuge­lig. Die ande­re Form ist eine abge­flach­te Vari­an­te. Das Posi­tio­nie­ren der Werk­stü­cke gestal­tet sich dann sehr ein­fach: Die Boh­run­gen im Werk­stück muss zu dem Abstand pas­sen, in dem die bei­den Bol­zen in den Maschi­nen­tisch oder eine Vor­rich­tung gesteckt wer­den. Der Anwen­der posi­tio­niert beim Rüs­ten das Werk­stück zunächst mit der ers­ten Boh­rung über den run­den Bol­zen. Von die­sem Fix­punkt aus kann er das zu span­nen­de Werk­stück dann ein­fach über den abge­flach­ten Bol­zen klappen. 

Aufnahmebolzen mit Abflachung von Halder
Da sie mit einer Schrau­be befes­tigt wer­den, las­sen sich die anschraub­ba­ren Auf­nahme­bol­zen von Hal­der nicht ver­se­hent­lich aus der Bor­rich­tung zie­hen. – Bld: Halder

Dank sei­ner abge­flach­ten Sei­ten kann der Bol­zen leicht in die Boh­rung ein­tau­chen, dabei wer­den Tole­ran­zen aus­ge­gli­chen, und das Werk­stück lässt sich auf die­se Wei­se ein­fach posi­tio­nie­ren. Die zylin­dri­schen Auf­la­ge­bol­zen las­sen sich zudem als Auf­nah­me, Anschlag oder Auf­la­ge nut­zen. Der Spe­zia­list für Nor­ma­li­en, Spann­kom­po­nen­ten und Luft­fahrt­tech­nik fer­tigt die Auf­nahme­bol­zen nach DIN 6321 aus gehär­te­tem und geschlif­fe­nem Werk­zeug­stahl. Sie sind ver­füg­bar gemäß der Norm in Durch­mes­sern von 6 bis 25 mm. 

Ein­fach zu ver­wen­den­de Aufnahmebolzen 

Die anschraub­ba­ren Auf­nahme­bol­zen, die aus gehär­te­tem, brü­nier­tem und geschlif­fe­nem Ein­satz­stahl gefer­tigt sind, bie­ten zusätz­li­che Sicher­heit. Sie las­sen sowohl von oben als auch von unten mit einer Schrau­be befes­ti­gen. Das ver­hin­dert zuver­läs­sig, dass die Bol­zen mit dem Werk­stück aus dem Maschi­nen­tisch oder aus der Vor­rich­tung her­aus­ge­zo­gen wer­den. Ana­log zur DIN 6321 gibt es die Auf­nahme­bol­zen eben­falls in Durch­mes­sern von 6 bis 25 mm.

Noch ein­fa­che­res Posi­tio­nie­ren: Auf­nahme­bol­zen mit Kugelansatz

Für ein noch ein­fa­che­res Hand­ling der Werk­stü­cke ste­hen die Auf­nahme­bol­zen auch mit Kugel­an­satz zur Ver­fü­gung. Dank ihrer kuge­li­gen Form wird ein Ver­kan­ten der Werk­stü­cke sicher aus­ge­schlos­sen. Die Auf­nahme­bol­zen mit Kugel­an­satz gibt es je nach Aus­füh­rung sowohl mit als auch ohne Absatz. Anwen­der kön­nen sie in Durch­mes­sern von 7 bis 50 mm bestel­len. Dabei kön­nen die Anwen­der ent­we­der die Vari­an­te aus gehär­te­tem, brü­nier­tem und geschlif­fen Werk­zeug­stahl wäh­len oder die Ver­si­on aus geschlif­fe­nem, flä­chen­ge­här­te­tem rost­frei­en Stahl (1.4305). Die rost­freie Vari­an­te ist auch dafür vor­ge­se­hen, auf der Maschi­ne zu bleiben.

Aufnahmebolzen zur Werkstückspannung von Halder
Leicht und sicher las­sen sich Werk­stü­cke auf den Auf­nahme­bol­zen mit Kugel­an­satz posi­tio­nie­ren: Es gibt kein Ver­kan­ten mehr. – Bild: Halder

Im Fokus
Lang­jäh­ri­ge Exper­ti­se fürs Werk­stück­span­nen
Hal­der ist seit vie­len Jah­ren erfolg­reich als Spe­zia­list für Werk­stück­span­nung am Markt. Kern­pro­duk­te sind dabei Stan­dard­lö­sun­gen im Bereich der Werk­stück­spann­tech­nik. Dazu gehö­ren die Vor­rich­tungs­sys­te­me (Hal­der bie­tet sowohl Nut­sys­te­me als auch Loch­sys­te­me), Mul­ti-Schraub­stö­cke, Null­punkt­spann­sys­te­me und Mehr­fach­spann­sys­te­me. Die­se breit gefä­cher­ten Aus­wahl­mög­lich­kei­ten ermög­li­chen die Span­nung von einer sehr gro­ßen Viel­falt an Werk­stü­cken. Nor­ma­li­en wie Vor­rich­tungs­tei­le oder Span­n­ele­men­te aus dem umfang­rei­chen Hal­der-Norm­tei­le­sor­ti­ment ergän­zen die Spann­sys­te­me sinnvoll.

In ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen und Grö­ßen sind die Auf­nahme­bol­zen für nahe­zu jede Anwen­dung ein­setz­bar. Soll­te indes das Kata­log­sor­ti­ment ein­mal kei­ne pas­sen­den Ele­men­te bereit­hal­ten, kon­stru­ie­ren und fer­ti­gen die Nor­ma­li­en­spe­zia­lis­ten bei Hal­der auf Anfra­ge auch die pas­sen­de Sonderausführung.


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