ZCC-CT: Mehr Ober­flä­chen­qua­li­tät beim Bohren

ZCC-CT: Mehr Ober­flä­chen­qua­li­tät beim Bohren

Mit dem neu­en ZSD-Bohr­sys­tem erwei­tert ZCC Cut­ting Tools sein bereits bestehen­des Pro­gramm aus Wen­de­schneid­plat­ten­boh­rern um eine Bau­rei­he, die über vier­schnei­di­ge SPMX-Plat­ten ver­fügt. Die neu­en Bohr­werk­zeu­ge sind für hohe Ober­flä­chen­qua­li­tät aus­ge­legt. Sie sind für Stahl, nich­t­ros­ten­den Stahl, Guss­ei­sen und schwer zer­span­ba­re Werk­stof­fen kon­zi­piert. Drei Span­bre­cher ste­hen zur Ver­fü­gung, es gibt vier ver­schie­de­nen Sor­ten. Das Pro­gramm deckt den Durch­mes­ser­be­rei­chen zwi­schen 12 und 63 mm ab, es umfasst auch gän­gi­ge Zwischengrößen.

ZSD-Bohrsystem von ZCC-CT für hohe Oberflächenqualität
Das neue ZSD-Bohr­sys­tem von ZCC-CT ver­fügt über vier­schnei­di­ge SPMX-Plat­ten und ist für Stahl, nich­t­ros­ten­den Stahl, Guss­ei­sen und schwer zer­span­ba­re Werk­stof­fen kon­zi­piert. – Bild: ZCC-CT 

Ihre hohe Stei­fig­keit ist eine der wesent­li­chen Eigen­schaf­ten, die die Trä­ger­werk­zeu­ge der Boh­rer­li­nie mit­brin­gen. Damit wer­den laut Her­stel­ler auch gro­ße Boh­rungs­tie­fen bis 5xD mög­lich, und zwar mit hoher Prä­zi­si­on und Pro­zess­si­cher­heit. Die Wiper-Geo­me­trie der Wen­de­schneid­plat­ten sol­len auch bei pro­gres­si­ver Arbeits­wei­se für eine hohe Ober­flä­chen­qua­li­tät sor­gen. Wel­len­för­mi­ge Span­bre­cher bewir­ken einen opti­ma­len Span­bruch, die kur­zen Spä­ne wer­den schnell aus der Bear­bei­tungs­zo­ne ent­fernt. Zudem bewir­ken die Span­bre­cher einen wei­chen Schnitt die gerin­ge­ren not­wen­di­gen Schnitt­kräf­te scho­nen auch die Spindel. 

Im Fokus
Wen­de­schneid­plat­ten­boh­rer
Vie­le Zer­spa­ner sehen bei Wen­descsh­neid­plat­ten­boh­rern das Risi­ko der zusätz­li­chen Schnitt­stel­le zwi­schen Grund­kör­per und Schneid­plat­te. Das ken­nen aber die Werk­zeug­her­stel­ler auch. Wie ZCC-CT legen sie die Schnitt­stel­le ent­spre­chend sta­bil und pro­zess­si­cher aus, so dass bei einer Bear­bei­tung inner­halb der emp­foh­le­nen Para­me­ter kei­ne nega­ti­ven Ein­flüs­se spür­bar wer­den – etwa Schwin­gun­gen. Das resul­tiert bei der neu­en Bohr­erbau­rei­he in einer ver­bes­ser­ten Ober­flä­chen­qua­li­tät Die Vor­tei­le der Wen­de­plat­ten­werk­zeu­ge: Auch Boh­run­gen mit gro­ßem Durch­mes­ser kön­nen mit ihnen sehr ein­fach her­ge­stellt wer­den. Mit ihnen las­sen sich auch Werk­stof­fe mit hoher Fes­tig­keit sehr gut boh­ren. Und schließ­lich hal­ten sie das Lager klein, da eine Schneid­plat­ten­grö­ße ver­schie­de­ne Durch­mes­ser abde­cken kann.

Auch auf älte­ren Maschi­nen, die weni­ger leis­tungs­star­ke Antrie­be haben, erlaubt der wei­che Schnitt das Erstel­len gro­ßer Bohr­durch­mes­ser bei guter Ober­flä­chen­qua­li­tät. Die neu­en ZSD-Boh­rer sind zwar in ers­ter Linie auf hohe Schnitt­ge­schwin­dig­kei­ten aus­ge­legt. Aber anders als vie­le ande­re High-Per­for­mance-Sys­te­me ver­kraf­ten sie auch bei nied­ri­ge­ren Schnitt­ge­schwin­dig­kei­ten höhe­re Vor­schub­wer­te pro Umdre­hung. Das gibt, je nach Anwen­dungs­fall, ein gutes Maß an Flexibilität.


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