Excel­lence in Pro­duk­ti­on: Har­ting hat den „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“

Excel­lence in Pro­duk­ti­on: Har­ting hat den „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“

Der Bench­mark-Wett­be­web „Excel­lence in Pro­duc­tion“ wird jähr­lich vom Werk­zeug­ma­schi­nen­la­bor (WZL) der RWTH Aachen gemein­sam mit dem Fraun­ho­fer Insti­tut für Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie (IPT) aus­ge­rich­tet Aus den bes­ten Unter­neh­men des Wett­be­werbs haben die Juro­ren auch in die­sem Jahr in einer span­nen­den Zere­mo­nie jeweils die Kate­go­rie­sie­ger und außer­dem auch den Gesamt­sie­ger – den „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“ – gekürt. Im Unter­schied zu sonst fand die Zere­mo­nie dies­mal nicht im Krö­nungs­saal des Aache­ner Rat­hau­ses statt, son­dern wur­de in einem vir­tu­el­len For­mat per Stream über­tra­gen. Der Preis­trä­ger des dies­jäh­ri­gen Awards steht fest: In einem engen Fina­le konn­te sich der inter­ne Werk­zeug­bau von Har­ting App­lied Tech­no­lo­gies in Espel­kamp gegen wei­te­re star­ke Fina­lis­ten durchsetzen. 

Hier hatten die Veranstalter des "Werkzeugbau des Jahres 2020" einen Coup gelandet: Zur Preisübergabe konnten sich - mit Unterstützung des vorher eingeweihten Harting-Werksschutzes - zwei Vertreter des Jurorenkollegiums aufs Gelände schmuggeln und den Preis just im Moment der Bekanntgabe des Siegers übergeben - Managing Director  Volker Franke freut sich zusammen mit seinem Team. - Bild: EiP
Hier hat­ten die Ver­an­stal­ter des „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“ einen Coup gelan­det: Zur Preis­über­ga­be konn­ten sich – mit Unter­stüt­zung des vor­her ein­ge­weih­ten Har­ting-Werks­schut­zes – zwei Ver­tre­ter des Juro­ren­kol­le­gi­ums aufs Gelän­de schmug­geln und den Preis just im Moment der Bekannt­ga­be des Sie­gers über­ge­ben – Mana­ging Direc­tor Vol­ker Fran­ke freut sich zusam­men mit sei­nem Team. – Bild: EiP

Zwar war das For­mat vir­tu­ell – durch­aus real jedoch war die Über­ga­be des ers­ten Prei­ses. In einem Coup konn­ten näm­lich Ver­tre­ter des Juro­ren­kol­le­gi­ums unter Ein­wei­hung des Werks­schut­zes aufs Werks­ge­län­de bei Har­ting App­lied Tech­no­lo­gies gelan­gen. Sie wur­den unter höchs­ter Geheim­hal­tung dahin geführt, wo die Ver­ant­wort­li­chen des Werk­zeug­baus mit ihrem Team vor dem Bild­schirm der Preis­ver­lei­hung entgegenfieberten. 

Award „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“ live über­ge­ben – trotz vir­tu­el­lem Format

Exakt im Moment der Bekannt­ga­be kamen sie in den Raum. Sie konn­ten so den Preis live vor der Kame­ra an Mana­ging Direc­tor Vol­ker Fran­ke über­ge­ben. Auch wir gra­tu­lie­ren dem Werk­zeug­bau­team von Har­ting zum Gesamt­sieg und außer­dem zum Titel „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“!

Und das sind die Sie­ger in den ein­zel­nen Kategorien:.

Kate­go­rie Inter­ner Werk­zeug­bau unter 50 Mitarbeiter

Der Kate­go­rie­sie­ger die­ser Grup­pe ist dies­mal außer­dem auch der Gesamt­sie­ger „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“. Har­ting App­lied Tech­no­lo­gies GmbH (Espel­kamp) hat­te sich zudem gegen wei­te­re star­ke Fina­lis­ten behaup­tet. Auf den Rän­gen plat­zier­ten sich die inter­nen Werk­zeug­bau­ten der Jeh­le AG – Werk­zeug- und For­men­bau (Etz­gen) und der Roto Frank Aus­tria GmbH (Kals­dorf).

Kate­go­rie „Inter­ner Werk­zeug­bau über 50 Mitarbeiter“ 

Schwer umkämpft auch der Sieg in die­ser Grup­pe. Hier konn­te sich schließ­lich die fischer Werk­zeug- und For­men­bau GmbH (Horb) gegen den Werk­zeug­bau bei der Ger­res­hei­mer Regens­burg GmbH (Wackers­dorf) durchsetzen

Kate­go­rie „Exter­ner Werk­zeug­bau unter 50 Mitarbeiter“ 

In die­ser Grup­pe ging der Sieg an die Schül­ken Form GmbH (Wal­ters­hau­sen). Wei­te­re star­ke Fina­lis­ten hier waren die BBG GmbH & Co. KG (Min­del­heim) und aus Süd­ti­rol die Hanns Engl Werk­zeug­bau O.H.G. (Bozen, Italien)

Kate­go­rie „Exter­ner Werk­zeug­bau über 50 Mitarbeiter“ 

In die­ser Kate­go­rie konn­te sich die Fischer GmbH (Gerings­wal­de) gegen das Werk­zeug­bau­un­ter­neh­men EMO – Orodjar­na d.o.o., (Cel­je, Slo­we­ni­en) durchsetzen.

Im Focus
Excel­lence in Pro­duc­tion
Gemein­sam haben das Werk­zeug­ma­schi­nen­la­bor (WZL) der RWTH Aachen und das Fraun­ho­fer Insti­tut für Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie (IPT) vor fast zwei Jahr­zehn­ten den Bench­mark-Wett­be­werb „Excel­lence in Pro­duc­tion“ ins Leben geru­fen. Nicht zuletzt, um belast­ba­re Daten aus den Unter­neh­men und aus der Bran­che der Werk­zeug- und For­men­bau­er zu gewin­nen. Der Wett­be­werb kürt unter den unter­such­ten Unter­neh­men (exter­ne Werk­zeug­bau­ten) und zudem Unter­neh­mens­tei­len (inter­ne Werk­zeug­bau­ten) den Bes­ten der Bran­che zum „Werk­zeug­bau des Jah­res“. Sie­ger und Preis­trä­ger wer­den tra­di­tio­nell am Vor­tag des Kol­lo­qui­ums „Werk­zeug­bau mit Zukunft“ ver­kün­det. In die­sem Jahr fin­det das Kol­lo­qui­um indes nach der Ver­ga­be des Awards „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“ als „Digi­ta­ler Werk­zeug­bau­tag“ statt. Der Coro­na-Pan­de­mie-Kri­se geschul­det, eben­falls im vir­tu­el­len Raum.

Ein Wett­be­werb, der kei­ne Ver­lie­rer kennt. Denn jeder kann von den Erkennt­nis­sen pro­fi­tie­ren, die er wäh­rend der Bench­mar­king-Pha­se über das eige­ne Unter­neh­men gewinnt. Und gewon­nen hat nicht nur der Erst­plat­zier­te, der „Werk­zeug­bau des Jah­res 2020“. haben außer­dem alle, die im Fina­le sind. Sie dür­fen sich näm­lich mit Fug und Recht zu den bes­ten Werk­zeug­bau­un­ter­neh­men des deut­schen Sprach­raums (und dar­über hin­aus) zäh­len. Die Zer­ti­fi­ka­te, die sie für ihre Sie­ge und Plat­zie­run­gen bekom­men, sind außer­dem sehr begehrt. Und sie hel­fen durch­aus, im har­te Wett­be­werb den einen oder ande­ren Kun­den und so man­chen lukra­ti­ven Auf­trag zu gewin­nen. Gra­tu­la­ti­on also an alle Sie­ger und Finalisten! 


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