Emag: Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2  sorgt pro­zess­si­cher für sau­be­re Werkstücke

Emag: Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 sorgt pro­zess­si­cher für sau­be­re Werkstücke

Indus­tri­el­le Rei­ni­gungs­pro­zes­se sind in Pro­zess­ket­ten all­ge­gen­wär­tig. Oft müs­sen Ver­un­rei­ni­gun­gen, aber auch Oxid‑, Rost‑, Phos­phat- oder Lack­schich­ten vor einer Bear­bei­tung ent­fernt wer­den. Maschi­nen­stel­ler Emag Laser­Tec hat mit der neu­en Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 eine indus­tri­el­le Lösung für eine war­tungs­ar­me Bau­teil­rei­ni­gung im Pro­gramm. Die Anla­ge baut sehr kom­pakt, sie kann außer­dem sowohl als hand­be­la­de­ne Stand-Alo­ne-Lösung als auch voll­au­to­ma­ti­siert in der Linie betrie­ben wer­den. Zudem soll sie zuver­läs­si­ge und repro­du­zier­ba­re Rei­ni­gungs­er­geb­nis­se lie­fern. Die Anla­ge kann mit ihrer Laser­tech­no­lo­gie laut Emag zudem auch zur Funk­tio­na­li­sie­rung von Ober­flä­chen ver­wen­det wer­den. So soll sich bei­spiels­wei­se die Benetz­bar­keit einer Ober­flä­che ver­bes­sern lassen.

Gepulste Laserstrahlung verdampft das Material schlagartigSo können mit der Laserreinigungsmaschine LC 4-2 unterschiedlichste Arten von Verunreinigungen entfernt werden. Beispielsweise Kühlschmierstoffe, Öle oder Oxid- und Graphitschichten. - Bild: Emag
Gepuls­te Laser­strah­lung ver­dampft das Mate­ri­al schlag­ar­tig­So kön­nen mit der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 unter­schied­lichs­te Arten von Ver­un­rei­ni­gun­gen ent­fernt wer­den. Bei­spiels­wei­se Kühl­schmier­stof­fe, Öle oder Oxid- und Gra­phit­schich­ten. – Bild: Emag

Die Maschi­nen­bau­ex­per­ten bei Emag Laser­Tec haben viel Know-how in die neue Maschi­ne gesteckt. So las­sen sich zen­tra­le Pro­zess­pa­ra­me­ter wie die Bear­bei­tungs­dau­er sehr schnell und ein­fach per Maschi­nen­steue­rung an die jewei­li­ge Auf­ga­ben­stel­lung anpas­sen. Außer­dem ist die Tech­no­lo­gie auf hohe Fle­xi­bi­li­tät aus­ge­legt. Sie kann sowohl als Stand-Alo­ne-Lösung als auch inner­halb einer Pro­duk­ti­ons­li­nie ein­ge­setzt wer­den. Die neue Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 rea­li­sier­ten die Emag-Ent­wick­ler zudem aus dem bewähr­ten Emag-Tech­no­lo­gie­bau­kas­ten. Damit wol­len die Maschi­nen­bau­er eine pro­zess­si­che­re, effi­zi­en­te und platz­spa­ren­de Lösung schaffen.

Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 baut auf lang­jäh­ri­ger Erfah­rung auf

Bei der Ent­wick­lung der neu­en Maschi­ne grif­fen die Laser­spe­zia­lis­ten auf den rei­chen Erfah­rungs­schatz inner­halb der Emag-Grup­pe zurück. Schließ­lich ent­ste­hen im Werk in Heu­bach bei Schwä­bisch Gmünd schon seit rund 15 Jah­ren aus­ge­reif­te Laser­schweiß­an­la­gen für anspruchs­vol­le Power­train-Kom­po­nen­ten. Die­ses Wis­sen nutz­ten die Ent­wick­ler der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2. Sei schu­fen eine Anla­ge, die Bau­tei­le bis Durch­mes­ser von 200 mm und einer maxi­ma­len Höhe von 350 mm bear­bei­ten kann.

Im Fokus
Leser­lichst als uni­ver­sel­les Werk­zeug
Die Wir­kungs­wei­se der Laser­rei­ni­gung beruht auf gepuls­ter Laser­strah­lung, die mit hoher Puls­spit­zen­leis­tung auf eine Ober­flä­che trifft. Dabei ver­dampft Mate­ri­al schlag­ar­tig, es geht direkt vom fes­ten in einen gas­för­mi­gen Zustand über. Dabei erwärmt sich die Umge­bung kaum. So kann der Anwen­der qua­si Puls für Puls höchst unter­schied­li­che Ver­un­rei­ni­gun­gen oder Beschich­tun­gen von einem Bau­teil ent­fer­nen. Dabei ist es zudem uner­heb­lich, ob es sich um Kühl­schmier­stoff han­delt oder Öle, ob Oxid- und Gra­phit­schich­ten oder Rost, Lack- und Phos­phat­schich­ten ent­fernt wer­den müs­sen. Außer­dem kön­nen Anwen­der mit der Tech­no­lo­gie der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 Ober­flä­chen für nach­fol­gen­de Arbeits­schrit­te vor­be­rei­ten, etwa defi­niert auf­rau­en. Das Ver­fah­ren eröff­net ein hohes Maß an Fle­xi­bi­li­tät und ist außer­dem sehr energieeffizient.

Kom­ple­xe Anwen­dungs­fäl­le, wie sie in der Auto­mo­ti­ve-Seri­en­pro­duk­ti­on häu­fig vor­kom­men, waren für die Emag-Spe­zia­lis­ten bei der Ent­wick­lung der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 als Bench­mark im Fokus. Des­halb kön­nen Anwen­der die Maschi­ne nicht nur stand-alo­ne betrei­ben. Sie kön­nen sie außer­dem pro­blem­los auch in hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­ons­li­ni­en ein­bin­den. Dazu hat die LC 4–2 seri­en­ge­mäß einen getrennt vom Arbeits­be­reich ange­ord­ne­ten Rund­tisch. Den kann der Anwen­der von Hand, zudem aber eben auch per Auto­ma­ti­on haupt­zeit­par­al­lel be- oder ent­la­den. Außer­dem las­sen sich optio­nal zwei Bau­tei­le gleich­zei­tig span­nen, solan­ge die bei­den vor­he­ri­gen im Rei­ni­gungs­pro­zess sind. Damit las­sen sich kur­ze Durch­lauf­zei­ten errei­chen. Schließ­lich gibt es kei­ne Lie­ge­zei­ten und zudem auch kei­ne Unter­bre­chun­gen im Materialfluss.

Pro­zess ist sehr gut abgesichert 

Die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 setzt zum Rei­ni­gen auf stark gebün­del­tes Licht. Der hoch­ef­fi­zi­en­te 200-Watt-Laser muss für opti­ma­le Rei­ni­gungs­er­geb­nis­se pro Bau­teil nur weni­ge Sekun­den arbei­ten. Die Posi­tio­nie­rung des Laser­strahls erfolgt mit hoher Pro­zess­si­cher­heit. Das ist gera­de in voll auto­ma­ti­sier­ten Lini­en wich­tig. Der Anwen­der kann außer­dem aber die Rei­ni­gungs­op­tik der Maschi­ne auch von Hand posi­tio­nie­ren. Als Opti­on gibt es die Soft­ware Emag EC Clean. Sie doku­men­tiert alle Pro­zess­da­ten und unter­stützt den Anwen­der zudem im Fehlermanagement.

Die Laserreinigungsmaschine LC 4-2 verspricht eine wartungsarme Bauteilreinigung. Sie lässt sich sowohl als handbeladene Stand-Alone-Lösung betreiben als auch vollautomatisiert in der Linie. Die kompakte Maschine soll zuverlässig reproduzierbare Ergebnisse liefern. - Bild: Emag
Die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 ver­spricht eine war­tungs­ar­me Bau­teil­rei­ni­gung. Sie lässt sich sowohl als hand­be­la­de­ne Stand-Alo­ne-Lösung betrei­ben als auch voll­au­to­ma­ti­siert in der Linie. Die kom­pak­te Maschi­ne soll zuver­läs­sig repro­du­zier­ba­re Ergeb­nis­se lie­fern. – Bild: Emag

Die Laser­tech­no­lo­gie der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 ist für ein­brei­tes Spek­trum an unter­schied­lichs­ten Werk­stof­fen aus­ge­legt. Der Anwen­der kann damit zudem sehr ver­schie­de­ne Auf­ga­ben­stel­lun­gen bewäl­ti­gen. Von gro­ßem Vor­teil ist zudem die sehr kur­ze Puls­dau­er der Maschi­ne. Sie garan­tiert sehr kur­ze Wech­sel­wir­kungs­zei­ten. Auf die­se Wei­se wer­den außer­dem Ober­flä­chen­schä­den auf ein Mini­mum redu­ziert. Zudem erlaubt die kur­ze Puls­dau­er auch eine hohe Puls­spit­zen­leis­tung. Damit kann der Laser auch defi­nier­te Ober­flä­chen­ei­gen­schaf­ten erzeu­gen. So kann der Anwen­der etwa eine bes­se­re Haft­fä­hig­keit erzielen.

Die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 punk­tet mit klei­nem Foot­print und kur­zer Hauptzeit 

Eine Bau­teil­rei­ni­gung mit der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 soll zu deut­li­che gerin­ge­ren Stück­kos­ten zu rea­li­sie­ren sein als mit her­kömm­li­chen indus­tri­el­len Wasch­sys­te­men. Die Maschi­ne punk­tet mit einem klei­nen Foot­print: Sie braucht gera­de ein­mal eine Stell­flä­che von 4,5 m2. Außer­dem wird der Laser in der Bear­bei­tung immer nur weni­ge Sekun­den ein­ge­schal­tet, und er ist prak­tisch war­tungs­frei. Der gesam­te Rei­ni­gungs­pro­zess oder die Ober­flä­chen­be­ar­bei­tung benö­tigt nur eini­ge Sekun­den. Sie läuft zudem voll­au­to­ma­ti­siert ab. Anders als her­kömm­li­che Rei­ni­gungs­an­la­gen, die oft eine Stell­flä­che von mehr als 20 m2 haben, ver­brau­chen sie zudem auch nicht per­ma­nent Ener­gie. Schließ­lich muss die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 jav auch kei­ne Wasch­lö­sung tem­pe­rie­ren. Dazu ent­fal­len auch die Trock­nungs- und Spül­pro­zes­se, die außer­dem bei kon­ven­tio­nel­len Anla­gen im Pro­duk­ti­ons­pro­zess viel Zeit kosten. 

Die Laserreinigungsmaschine LC 4-2 kann auch automatisch be- und entladen werden. Damit lässt sie sich auch in mannlosen Zeiten nutzen, was für niedrige Stundensätze sorgt. - Bild: Emag
Die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 kann auch auto­ma­tisch be- und ent­la­den wer­den. Damit lässt sie sich auch in mann­lo­sen Zei­ten nut­zen, was für nied­ri­ge Stun­den­sät­ze sorgt. – Bild: Emag

Außer­dem kann die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 auch mit ihrer hohen Umwelt­ver­träg­lich­keit über­zeu­gen. Beson­ders deut­lich wird das im direk­ten Ver­gleich mit nass-che­mi­schen Wasch­pro­zes­sen in Kom­bi­na­ti­on mit Rei­ni­gungs­mit­teln. Denn die müs­sen anschlie­ßend ja auch noch ent­sorgt wer­den. Außer­dem kön­nen auch Rei­ni­gungs­mit­tel­rück­stän­de am Werk­stück in nach­fol­gen­den Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen stö­rend sein. Beim Laser­rei­ni­gen braucht die Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 kei­ner­lei Waschmittel.

Leis­tungs­fä­hi­ges Komplettpaket

Mit der Laser­rei­ni­gungs­ma­schi­ne LC 4–2 ver­spricht Emag dem Anwen­der ein leis­tungs­star­kes Kom­plett­pa­ket. Der Anwen­der kann sie sowohl auto­nom als auch in einer auto­ma­ti­sier­ten Linie ein­set­zen. Die LC 4–2 braucht nur wenig Platz, sie kann zudem ein­fach an unter­schied­lichs­te Auf­ga­ben­stel­lun­gen ange­passt wer­den. Ihr effi­zi­en­tes Laser- und Bela­dungs­kon­zept ver­spricht sin­ken­de Stückkosten.


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