Schunk: Schnel­ler und voll­au­to­ma­ti­scher Wech­sel der Spann­ba­cken mit Rapido

Schunk: Schnel­ler und voll­au­to­ma­ti­scher Wech­sel der Spann­ba­cken mit Rapido

Laut dem Spann- und Greif­technik­her­stel­ler Schunk dau­ert es gera­de ein­mal bis zu 60 s, bis ein her­kömm­li­ches 3‑Ba­cken-Dreh­fut­ter mit Schunk-Rapi­do-Spann­ein­sät­zen umge­rüs­tet ist. Für den rasan­ten Backen­wech­sel wer­den die Spann­ein­sät­ze auf Grund- oder Zwi­schen­ba­cken auf­ge­setzt und nach hin­ten gescho­ben, bis sie ein­ras­ten. Ein voll­au­to­ma­ti­scher Wech­sel kann von Hand oder außer­dem bei der ins Spann­fut­ter inte­grier­ten Grund­ba­cke wahl­wei­se voll auto­ma­ti­siert per Robo­ter erfolgen.

Für einen sehr schnellen und einfachen Backenwechsel werden die Spanneinsätze auf die Grund- oder Zwischenbacken von Rapido aufgesetzt und nach hinten geschoben, bis sie einrasten. - Bild: Schunk
Für einen sehr schnel­len und ein­fa­chen Backen­wech­sel wer­den die Spann­ein­sät­ze auf die Grund- oder Zwi­schen­ba­cken von Rapi­do auf­ge­setzt und nach hin­ten gescho­ben, bis sie ein­ras­ten. – Bild: Schunk

Schunk ermög­licht einen sehr schnel­len und ein­fa­chen Backen­wech­sel bei 3‑Ba­cken-Fut­tern: Bin­nen 60 s ist das Sys­tem mit Rapi­do gerüs­tet. Eine Ver­rie­ge­lung sorgt gera­de auch dann, wenn das Fut­ter an einer hori­zon­ta­len oder einer hän­gen­den Spin­del ver­wen­det wird, für größt­mög­li­che Sicher­heit. Dabei lässt sich das Sys­tem wahl­wei­se manu­ell oder voll auto­ma­ti­siert betreiben.

Im Fokus
Rapi­do lässt sich auch indi­vi­dua­li­sie­ren
Für eine hohe Fle­xi­bi­li­tät erstell­te Schunk ein Roh­lings­kon­zept aus wei­chen Spann­ein­sät­zen in ver­schie­de­nen Höhen. Zudem sind in die­sem Kon­zept auch Spann­ein­sät­ze mit Kral­len­kon­tur, anwen­dungs­spe­zi­fi­sche oder auch gewichts­re­du­zier­te Vari­an­ten mög­lich. Sie sind außer­dem als modi­fi­zier­ba­rer Stan­dard bin­nen kür­zes­ter Zeit lie­fer­bar. Zudem kann hier auch der Anwen­der selbst maß­ge­fer­tig­te Kom­po­nen­ten her­stel­len. Die Spann­ein­sät­ze kann Schunk auf Anwen­der­wunsch zudem indi­vi­du­ell mit RFID-Chip, QR-Code oder indi­vi­du­el­ler Beschrif­tung aus­rüs­ten. Außer­dem sind auch Son­der­fer­ti­gung auf Anwen­der­wunsch möglich.


Eine durch­dach­te Ver­rie­ge­lung garan­tiert selbst in unge­spann­tem Zustand stets einen siche­rer Halt der ein­ge­ras­te­ten Rapi­do-Spann­ein­sät­ze. Damit lässt sich das Sys­tem sowohl auf Maschi­nen mit hori­zon­ta­ler als auch mit ver­ti­ka­ler Spin­del verwenden. 

Rapi­do sichert einen schnel­len und hoch­ge­nau­en Wechsel

Mit sei­ner hoch­ge­nau gefer­tig­ten Schnell­wech­sel­schnitt­stel­le soll Schunk Rapi­do im rasan­ten Wech­sel zuver­läs­sig eine Wech­sel­wie­der­hol­ge­nau­ig­keit < 0,02 mm sichern. Das passt für ein brei­tes Spek­trum an Fer­tig­be­ar­bei­tun­gen. Der Anwen­der kann das Schnell­wech­sel­sys­tem sowohl zur Innen- als auch zur Außen­span­nung einsetzen. 

Mit seiner hochgenau gefertigten Haken-Schnellwechselschnittstelle soll das System Schunk Rapido einen rasanten Wechsel mit einer Wechselwiederholgenauigkeit kleiner 0,02 mm garantieren können. - Bild: Schunk
Mit sei­ner hoch­ge­nau gefer­tig­ten Haken-Schnell­wech­sel­schnitt­stel­le soll das Sys­tem Schunk Rapi­do einen rasan­ten Wech­sel mit einer Wech­sel­wie­der­hol­ge­nau­ig­keit klei­ner 0,02 mm garan­tie­ren kön­nen. – Bild: Schunk

Das neue Schunk-Sys­tem gibt es in zwei Vari­an­ten: Rapi­do kann voll­kom­men in Schunk-Kraft­spann­fut­ter inte­griert sein. Bei die­sen Lösun­gen wird das Dreh­fut­ter vom Her­stel­ler bereits ab Werk mit der Rapi­do-Grund­ba­cke aus­ge­rüs­tet. Die­se Ver­si­on erlaubt sowohl das manu­el­le als auch das voll auto­ma­ti­sier­te Ent­rie­geln der Spanneinsätze. 

Schnell­wech­sel auch zum Nachrüsten

Die zwei­te Vari­an­te ann der Anwen­der auch bei bereits vor­han­de­nen Dreh­fut­tern sehr ein­fach nach­rüs­ten. Bei die­ser Lösung wird auf der vor­han­de­nen Grund­ba­cke eine Rapi­do-Zwi­schen­ba­cke auf­ge­setzt, in die dann die Rapi­do-Spann­ein­sät­ze ein­ge­wech­selt wer­den. Bei die­ser Vari­an­te wech­selt der Anwen­der die Backen über einen Pin. Ent­fernt der Anwen­der die Zwi­schen­ba­cken, kann er sein Fut­ter zudem auch wei­ter­hin mit Spann­ba­cken mit her­kömm­li­chen Schnitt­stel­len einsetzen.


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