Kern: Neu­es CRM-Sys­tem soll für hohe Maschi­nen­ver­füg­bar­keit beim Anwen­der sorgen

Kern: Neu­es CRM-Sys­tem soll für hohe Maschi­nen­ver­füg­bar­keit beim Anwen­der sorgen

Ein hoch­pro­duk­ti­ves Bear­bei­tungs­zen­trum ist eine wert­vol­le Inves­ti­ti­on, die dann aber auch pro­zess­si­cher und pro­zess­sta­bil arbei­ten soll. Wenn Stö­run­gen und Pro­ble­me auf­tre­ten, müs­sen die­se sehr schnell beho­ben wer­den. Genau dafür ver­bin­det Werk­zeug­ma­schi­nen­her­stel­ler Kern Micro­tech­nik nun sei­ne Anwen­der mit den Ser­vice­tech­ni­kern über ein neu­es CRM-Sys­tem. Ein pro­ak­ti­ves War­tungs­pro­gramm, das zudem den Fer­ti­gungs­be­trie­ben die kom­plet­te Pla­nung not­wen­di­ger Ser­vice­ar­bei­ten abnimmt, soll die pro­du­zie­ren­den Unter­neh­men zusätz­lich entlasten.

Kern Microtechnik setzt seit Jahresbeginn auf ein neues CRM-System: Servicetechniker geben hier tagesaktuell Bedarfsmeldungen ein. So kann die Verfügbarkeit relevanter Ersatzteile stets gewährleistet werden. - Bild: Kern Microtechnik
Kern Micro­tech­nik setzt seit Jah­res­be­ginn auf ein neu­es CRM-Sys­tem: Ser­vice­tech­ni­ker geben hier tages­ak­tu­ell Bedarfs­mel­dun­gen ein. So kann die Ver­füg­bar­keit rele­van­ter Ersatz­tei­le stets gewähr­leis­tet wer­den. – Bild: Kern Microtechnik 

Das neue Sys­tem ermög­licht es Kern-Außen­dienst­mit­ar­bei­tern, über­all auf der Welt rele­van­te Infor­ma­tio­nen inter­ak­tiv ein­zu­ho­len und auch abzu­spei­chern. Sie kön­nen sogar Ser­vice­auf­trä­ge mit Anwen­dern direkt abschlie­ßen und abrech­nen. Und soll­te der per­sön­lich zustän­di­ge Ser­vice­tech­ni­ker kurz­fris­tig nicht zur Ver­fü­gung ste­hen, ist es für einen Team­kol­le­gen dank CRM ein Leich­tes, den Ser­vice­fall direkt zu über­neh­men. Das neue Sys­tem bringt ihn inner­halb kur­zer Zeit auf den aktu­el­len Stand der betrof­fe­nen Kun­den-Maschi­ne. So kann er anschlie­ßend ziel­ge­rich­tet das Pro­blem lösen.

CRM sorgt für effi­zi­en­tes Ersatzteilmanagement

Die Ser­vice­tech­ni­ker bei Kern wur­den im Umgang mit der neu­en Soft­ware gut und aus­führ­lich geschult. Sie ken­nen den Nut­zen des CRM und füt­tern den Zen­tral­rech­ner ste­tig mit aktu­el­len Bedarfs­mel­dun­gen. Damit kann Kern die Lager­lo­gis­tik auto­ma­tisch immer auf aktu­el­lem Stand hal­ten, und außer­dem kön­nen die Ver­ant­wort­li­chen so die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit aller rele­van­ten Ersatz­tei­le jeder­zeit gewährleisten.

Im Fokus
CRM sorgt für glei­chen Wis­sens­stand
Der Werk­zeug­ma­schi­nen­her­stel­ler Kern Micro­tech­nik in Eschen­lo­he ist bekannt für sei­ne hoch­prä­zi­sen Bear­bei­tungs­zen­tren. Neben der Maschi­nen­tech­no­lo­gie ent­wi­ckeln die Ver­ant­wort­li­chen dort aber auch ste­tig die Ser­vice­qua­li­tät wei­ter. Dafür kom­men auch leis­tungs­fä­hi­ge digi­ta­le Soft­ware­tools auf dem aktu­el­len Stand der Tech­nik zum Ein­satz. Seit Jah­res­be­ginn gibt es ein neu­es CRM-Sys­tem, das eine exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­for­men für die Anwen­der mit einem inter­nen Ticket­sys­tem ver­eint. Das ermög­licht eine Dis­kus­si­on auf Augen­hö­he: Anwen­der und Ser­vice­teams ver­fü­gen damit zu jeder ein­zel­nen Maschi­ne über exakt den glei­chen Wis­sens­stand in Bezug auf Kom­mu­ni­ka­ti­on und Serviceverläufen.

Die Mit­glie­der des Kern-Ser­vice­teams pla­nen zudem ab sofort ihre Tages­rou­ten über das neue CRM-Sys­tem. So wer­den die­se nach den Kri­te­ri­en Zeit, Ort und Dring­lich­keit. Das soll zudem die Fahrt­rou­ten deut­lich effi­zi­en­ter gestal­ten. Kos­ten­ein­spa­run­gen, die sich aus den güns­ti­ge­ren Ein­satz­we­ge erge­ben, will Kern übri­gens an die Anwen­der weitergeben.

Anwen­der­zu­frie­den­heit soll sich wei­ter erhöhen

Außer­dem soll das neue CRM auch bei Anwen­der­an­fra­gen und ‑feed­back neue Mög­lich­kei­ten eröff­nen. Jeg­li­ches Feed­back fließt als Anwen­der­zu­frie­den­heit direkt in ein Qua­li­täts­ma­nage­ment-Tool ein und steht so in Form von Kenn­zah­len zur Ver­fü­gung. Mit die­sem Instru­ment und dar­aus abge­lei­te­ten geziel­ten Maß­nah­men will Kern die ohne­hin hohe Anwen­der­zu­frie­den­heit – sie wird aktu­ell mit 92 von 100 erreich­ba­ren Punk­ten bewer­tet – noch wei­ter steigern.

Kern bietet basierend auf dem CRM ein „proaktives Wartungsprogramm“ an. Unternehmen, die diese Vertragsoption nutzen, erinnert Kern rechtzeitig an fällige Kundendienste. Außerdem erhalten sie  Rabatt auf Arbeits- und Reisezeit sowie auf Vorbereitungskosten. - Bild: Kern Microtechnik
Kern bie­tet basie­rend auf dem CRM ein „pro­ak­ti­ves War­tungs­pro­gramm“ an. Unter­neh­men, die die­se Ver­trags­op­ti­on nut­zen, erin­nert Kern recht­zei­tig an fäl­li­ge Kun­den­diens­te. Außer­dem erhal­ten sie Rabatt auf Arbeits- und Rei­se­zeit sowie auf Vor­be­rei­tungs­kos­ten. – Bild: Kern Microtechnik 

Neben dem CRM-Sys­tem soll auch das vor einem Jahr ent­wi­ckel­te „pro­ak­ti­ve War­tungs­pro­gramm“ gewähr­leis­ten, dass allen Kern-Bear­bei­tungs­zen­tren welt­weit immer im rich­ti­gen Zeit­fens­ter gewar­tet wer­den. Hat ein Unter­neh­men die­se Opti­on gewählt, mel­den sich die Ser­vice­spe­zia­lis­ten von Kern Micro­tech­nik mit groß­zü­gi­gem Zeit­puf­fer von meist rund einem hal­ben Jahr Vor­lauf. Etwa zwei Wochen vor dem ver­ein­bar­ten Ter­min bestä­tigt der Kern-Ser­vice­tech­ni­ker den Ein­satz noch ein­mal und eru­iert bei die­ser Gele­gen­heit wei­te­re Bedar­fe des Anwen­ders. So las­sen sich die Res­sour­cen in der Fer­ti­gung stets opti­mal planen.

Pro­ak­ti­ves War­tungs­pro­gramm spart Zeit und Geld

Zudem ist die Teil­nah­me am pro­ak­ti­ven War­tungs­pro­gramm nicht nur kos­ten­frei – der Ver­trags­ab­schluss garan­tiert dem Anwen­der sogar 18 Pro­zent Rabatt auf den Rech­nungs­be­trag zur Arbeits- und Rei­se­zeit sowie zusätz­li­che 50 Pro­zent auf die Vor­be­rei­tungs­kos­ten. Mög­lich wird dies, da Kern auf die­se Wei­se bes­ser pla­nen kann. Das War­tungs­pro­gramm ist stu­fen­för­mig auf­ge­baut. Es ent­hält unter ande­rem drei Kun­den­diens­te: Nach einem Jahr Betriebs­zeit ein klei­ner Check. Nach zwei Jah­ren fol­gen eine mitt­le­re und nach drei Jah­ren eine gro­ße War­tung. Die gro­ße War­tung kann auch eine neue Kali­brie­rung ein­schlie­ßen. So will Kern einen opti­ma­len Maschi­nen­zu­stand und höchs­te Genau­ig­keit sicher­stel­len. Schließ­lich sol­len die Maschi­nen auch unter schwie­rigs­ten Bedin­gun­gen zuver­läs­sig und ohne Ver­lus­te bei Prä­zi­si­on und Pro­duk­ti­vi­tät arbei­ten können.


Gefällt der Bei­trag? Bit­te teilen:

Schreiben Sie einen Kommentar