Emag: Bär­ing­haus & Hun­ger setzt auf Pick-up-Zen­tren von Emag

Emag: Bär­ing­haus & Hun­ger setzt auf Pick-up-Zen­tren von Emag

Wel­che Rol­le die rich­ti­ge Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie beim Wachs­tum eines Unter­neh­mens spie­len kann, zeigt die Erfolgs­ge­schich­te von Bär­ing­haus & Hun­ger. Der Lohn­fer­ti­ger und Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer mit Sitz in Grün­hai­ni­chen bei Chem­nitz setzt stark auf Pick-up-Dreh­ma­schi­nen von Emag. Bär­ing­haus & Hun­ger schätzt ins­be­son­de­re die inte­grier­te Auto­ma­ti­on, die sich sowohl bei Inves­ti­ti­ons­kos­ten als auch beim Platz­be­darf posi­tiv bemerk­bar macht. Außer­dem kön­nen die Anwen­der mit der fle­xi­blen Tech­no­lo­gie schnell neue Pro­duk­ti­ons­lö­sun­gen etablieren.

In den Produktionshallen sind unterschiedliche Generationen von Emag-Maschinen im Einsatz. Die Präzisionsbearbeitung von Wellen erfolgt mit der VT 2-4 - hier kam das erste Modell vor fünf Jahren zu Bäringhaus & Hunger. - Bild: Emag
In den Pro­duk­ti­ons­hal­len sind unter­schied­li­che Gene­ra­tio­nen von Emag-Maschi­nen im Ein­satz. Die Prä­zi­si­ons­be­ar­bei­tung von Wel­len erfolgt mit der VT 2–4 – hier kam das ers­te Modell vor fünf Jah­ren zu Bär­ing­haus & Hun­ger. – Bild: Emag 

Kurz nach der Wen­de grün­den Gerd Bär­ing­haus und Rei­ner Hun­ger das Unter­neh­men auf dem Gelän­de einer Papier­fa­brik in Grün­hai­ni­chen. Schon kurz danach kam eine neue VSC-Maschi­ne von Emag in den Betrieb. Sie ermög­licht die Weich­be­ar­bei­tung von Kugel­na­ben. Damals war Emag der ein­zi­ge Her­stel­ler für ver­ti­ka­le Dreh­ma­schi­nen baut, deren hän­gen­de Arbeits­spin­del in den Haupt­ach­sen ver­fahr­bar ist. Die VSC-Bau­rei­he lädt ihre Werk­stü­cke per Pick-up-Spin­del selbst. Die Maschi­ne ist qua­si eine auto­no­me Fer­ti­gungs­zel­le mit hoher Fle­xi­bi­li­tät und Präzision

Bär­ing­haus & Hun­ger setzt kon­se­quent auf Emag-Maschinen

Aus Sicht der Ver­ant­wort­li­chen war schon die ers­te VSC eine Hoch­leis­tungs­lö­sung inklu­si­ve Auto­ma­ti­on zu einem sehr guten Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis. Die Maschi­ne garan­tiert pro­zess­si­cher eine hohe Prä­zi­si­on. Sie ermög­licht ein hohes Tem­po: Der Bedie­ner posi­tio­niert die Roh­lin­ge auf dem Umlauf­band und ent­nimmt die fer­tig bear­bei­te­ten Tei­le. Die Maschi­ne über­nimmt alles ande­re inklu­si­ve Auf­nah­me und Einspannen. 

Im Fokus
Bär­ing­haus & Hun­ger
Das vor knapp 30 Jah­ren gegrün­de­te Unter­neh­men ist inzwi­schen zum gestan­de­nen Mit­tel­ständ­ler mit 120 Ange­stell­ten ange­wach­sen. Bär­ing­haus & Hun­ger über­nimmt die mecha­ni­sche Bear­bei­tung von unter­schied­lichs­ten Tei­len mit Stück­zah­len zwi­schen 1 und 200 000 pro Jahr. Das Spek­trum spannt sich dabei von Dreh­tei­len wie Schalt­rä­dern, Achs­zap­fen und Gelenk­stü­cken über Schwer­zer­spa­nungs­tei­le wie Achs­schen­kel bis hin zu Alu­mi­ni­um­fräs­tei­len wie Kurbeluntergehäusen. 

Auch beim Wachs­tum in den dar­auf­fol­gen­den Jah­ren spie­len Emag-Maschi­nen immer wie­der eine zen­tra­le Rol­le. So kamen 1995 mit Ein­füh­rung des Drei-Schicht-Betriebs zwei ver­ket­te­te VSC-Maschi­nen für die beid­sei­ti­ge Bear­bei­tung von Gelenk­stü­cken in die neue Hal­le. Mit einer Wen­de­sta­ti­on in der Mit­te der klei­nen Linie sorg­te Emag für einen effek­ti­ven Produktionsablauf. 

Immer wie­der Emag-Maschinen

Dass sich das Unter­neh­men auch in der Fol­ge immer wie­der für Emag ent­schie­den hat, ist kein Zufall. Schließ­lich lief schon die ers­te VSC läuft völ­lig sta­bil, feh­ler­frei und schnell. Außer­dem sahen es die Ver­ant­wort­li­chen als Vor­teil, mit stand­ar­ti­sier­ter Dreh­tech­no­lo­gie im Unter­neh­men auf zudem nur weni­ge Her­stel­ler setzt. Das erhöht außer­dem die Fle­xi­bi­li­tät bei schwan­ken­den Los­grö­ßen – so las­sen sich schnell wei­te­re Maschi­nen umrüs­ten. Damit ist Bär­ing­haus & Hun­ger schnell und zudem sehr fle­xi­bel in der Lage, die gewünsch­ten Lie­fer­men­gen realisieren.

Erfolgsgeschichte, die in den Hallen ablesbar ist: Beeindruckende Erfolgsgeschichte: Bäringhaus & Hunger mit Sitz in Grünhainichen bei Chemnitz ist ein gefragter Zulieferer für die Automotive-Branche. - Bild: Emag
Erfolgs­ge­schich­te, die in den Hal­len ables­bar ist: Beein­dru­cken­de Erfolgs­ge­schich­te: Bär­ing­haus & Hun­ger mit Sitz in Grün­hai­ni­chen bei Chem­nitz ist ein gefrag­ter Zulie­fe­rer für die Auto­mo­ti­ve-Bran­che. – Bild: Emag 

Im Jahr 2001 kamen dann die Emag-Stan­dard­ma­schi­nen VL 3 und VL 5 zum Bear­bei­ten von Kugel­na­ben hin­zu. Mit einer VT 2–4 stieg Bär­ing­haus & Hun­ger zudem vor fünf Jah­ren in die Wel­len­be­ar­bei­tung ein. Damals war die­se Maschi­ne neu am Markt für Wel­len bis 400 mm Län­ge und 63 mm Durch­mes­ser. Die Auto­ma­ti­on garan­tiert sehr schnel­le Span-zu-Span-Zei­ten. Das prä­de­sti­niert die Maschi­ne außer­dem für hohe Stück­zah­len. Den Trans­port und das Posi­tio­nie­ren der Tei­le über­neh­men hier Werk­stück­grei­fer am Revol­ver. Je nach Werk­stück dau­ert ein Wech­sel gera­de ein­mal ein paar Sekunden. 

Klei­ne Stell­flä­che und Schnel­lig­keit überzeugen

Bei gro­ßen Stück­zah­len addie­ren sich die kur­zen Neben­zei­ten zudem zu einem attrak­ti­ven Zeit­ge­winn. Zudem garan­tie­ren kur­ze Neben­zei­ten eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te Pro­duk­ti­on: Werk­zeug­ma­schi­nen ver­brau­chen einen Groß­teil ihrer Ener­gie wäh­rend der unpro­duk­ti­ven Zei­ten. Auch der Dreh­pro­zess mit 4‑Achs-Simul­tan­be­ar­bei­tung läuft in extrem kur­zen Zyklus­zei­ten. Außer­dem wich­tig für Bär­ing­haus & Hun­ger ist, dass die Maschi­ne von Emag sehr kom­pakt baut: Die Stell­flä­che der VT 2–4 ist sehr klein, weil zusätz­li­ches Roh- und Fer­tig­teil­hand­ling ent­fal­len kann.

Auch heute noch effizient: Die VSC 200 aus dem Jahr 1995 garantieren bei Bäringhaus & Hunger nach wie vor effiziente und präzise Drehprozesse. - Bild: Emag
Auch heu­te noch effi­zi­ent: Die VSC 200 aus dem Jahr 1995 garan­tie­ren bei Bär­ing­haus & Hun­ger nach wie vor effi­zi­en­te und prä­zi­se Dreh­pro­zes­se. – Bild: Emag

Trotz Coro­na, die auch an Bär­ing­haus & Hun­ger nicht spur­los vor­über­ge­gan­gen ist, lau­fen aktu­ell Pla­nun­gen, die Pro­duk­ti­on mit einer neu­en Dreh­ma­schi­ne zu erwei­tern. Mitt­ler­wei­le ver­fügt das Unter­neh­men über mehr als 20 Emag-Maschi­nen. So läuft fast die gesam­te ver­ti­ka­le Dreh­be­ar­bei­tung im Haus mit ein­heit­li­cher Tech­no­lo­gie aus einer Hand. Inzwi­schen ver­fü­gen die säch­si­schen Zer­spa­ner über beacht­li­ches Erfah­rungs­wis­sen rund um die Kon­fi­gu­ra­ti­on des Pick-up-Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses. So wer­den bei­spiels­wei­se Werk­stück­trä­ger für kom­pli­zier­te Bau­tei­le inhouse kon­stru­iert. Zudem erfolgt auch die Pro­zess­aus­le­gung der Maschi­nen im eige­nen Unternehmen.

Auch noch nach 30 Jah­ren bei Bär­ing­haus & Hun­ger im Einsatz

Mit den Emag-Maschi­nen sieht man sich bei Bär­ing­haus & Hun­ger gut gerüs­tet auch für die Eta­blie­rung von neu­en Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen und die wei­te­re Opti­mie­rung der Pro­duk­ti­on. Das ist ange­sichts eines wach­sen­den Preis­drucks im Auto­mo­ti­ve-Sek­tor essen­zi­ell. Der umfas­sen­de Ein­satz der schnel­len Pick-up-Auto­ma­ti­on wirkt sich zudem auch hier sehr posi­tiv aus. Übri­gens: Die ers­te Emag-Maschi­ne ist bei Bär­ing­haus & Hun­ger immer noch im Ein­satz. Fast 30 Jah­re nach ihrem Pro­duk­ti­ons­start erle­digt sie immer noch ein­fa­che Dreh­auf­ga­ben. Mit der gewohn­ten Prä­zi­si­on und Zuverlässigkeit


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