MPDV: Was sind die fünf Top-Trends der Fertigungs-IT?

MPDV: Was sind die fünf Top-Trends der Fertigungs-IT?

Ob Schlag­wor­te wie Appi­fi­zie­rung, Work­flowan­pas­sung oder Machi­ne Lear­ning – der Mos­ba­cher Soft­ware­spe­zia­list MPDV hat bereits in vie­len Unter­neh­men hier­zu zusam­men mit den dor­ti­gen Ver­ant­wort­li­chen die Wei­chen in Rich­tung Digi­ta­li­sie­rung gestellt. Jetzt haben die Exper­ten des Unter­neh­mens die Ent­wick­lung der IT-Land­schaft in pro­du­zie­ren­den Unter­neh­men durch­leuch­tet und zudem ihre Erkennt­nis­se zusam­men­ge­tra­gen. Her­aus­ge­kom­men ist ent­spre­chend ein Ran­king der gro­ßen und wich­ti­gen IT-Trends im fer­ti­gungs­na­hen Umfeld. Dem­entspre­chend sind dies im Jahr 2021 die wich­tigs­ten Top-Trends der Fertigungs-IT.

Appifizierung und Ökosystem sind nur einer der 5 Top-Trends  in der Fertigungs-IT 2021. - Bild: MPDV/Adobe Stock
Appi­fi­zie­rung und Öko­sys­tem sind nur einer der 5 Top-Trends in der Fer­ti­gungs-IT 2021. – Bild: MPDV/Adobe Stock 

1. Top-Trend der Fer­ti­gungs-IT: Appi­fi­zie­rung und Ökosystem

Bis­lang gab es ein­zel­ne Funk­tio­nen nur in grö­ße­ren Pake­ten, oder sie waren ein Pro­dukt­stan­dard. Jetzt las­sen sie sich außer­dem auch in klei­ne­ren Ein­hei­ten ganz nach Bedarf zusam­men­stel­len und erwer­ben. Bei­spiels­wei­se als Apps. Die Ent­wick­lung hin zur soge­nann­ten „Appi­fi­zie­rung“ ermög­licht es dem Anwen­der, wesent­lich fle­xi­bler zu ent­schei­den. Für die­se Apps muss der Anbie­ter indes eine Platt­form bereit­stel­len, auf der die­se Apps lau­fen. Opti­mal ist solch eine Lösung, wenn die unter­schied­li­chen Apps ver­schie­de­ner Anbie­ter, Anwen­der und Dienst­leis­ter außer­dem auf die­ser Platt­form auch ihre Daten unter­ein­an­der aus­tau­schen können.

2. Top-Trend der Fer­ti­gungs-IT: Pro­zess­den­ken und Workflows

Pro­duk­te wer­den immer vari­an­ten­rei­cher, infol­ge­des­sen gewin­nen auch die Abläu­fe für vari­an­ten­rei­che­re Pro­duk­te immer mehr an Kom­ple­xi­tät. Damit wird es not­wen­dig, in fle­xi­blen Work­flows zu den­ken. Dafür hält die Fer­ti­gungs-IT Sys­te­me bereit, mit denen sich sowohl die Pro­zess­ket­ten im Gan­zen als auch ein­zel­ne Arbeits­schrit­te dar­aus detail­liert abbil­den las­sen. Ein Work­flow­ma­nage­ment kann dabei uner­war­te­te Abwei­chun­gen erken­nen, ana­ly­sie­ren und abfan­gen. So muss der Anwen­der nicht ein­mal den lau­fen­den Pro­duk­ti­ons­pro­zess unterbrechen.

Im Fokus
DLC-Beschich­tung
Ein Groß­teil die­ser fünf Trends ist schon seit eini­gen Jah­ren rele­vant für die Fer­ti­gungs-IT. Zudem wächst ihre Bedeu­tung immer wei­ter. Es gilt aller­dings das Glei­che wie bei jeder Neue­rung: Nicht jede tech­ni­sche Inno­va­ti­on gene­riert auch einen Mehr­wert. Der Anwen­der ist des­halb gut bera­ten, kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, wel­che Tech­no­lo­gien für einen kon­kre­ten Anwen­dungs­fall tat­säch­lich Vor­tei­le brin­gen. Im Vor­der­grund soll­te stets der Anwen­dungs­nut­zen für das ent­spre­chen­de Fer­ti­gungs­un­ter­neh­men stehen.

3. Top-Trend der Fer­ti­gungs-IT: Low Code oder No Code

Low Code und No Code sind Metho­den, die Abläu­fe und Zusam­men­hän­ge ohne Ein­satz einer Pro­gram­mier­spra­che oder von Quell­code model­lie­ren. Der Anwen­der ord­net mit Hil­fe gra­phi­scher Model­lie­rungs­werk­zeu­ge per Drag & Drop die unter­schied­li­chen Ele­men­te an. Die­se Ele­men­te ver­bin­det er zudem im Anschluss mit soge­nann­ten Ope­ra­to­ren. So kann der Anwen­der gan­ze Fer­ti­gungs­li­ni­en model­lie­ren, außer­dem aber bei­spiels­wei­se auch ein Kon­strukt aus fle­xi­bel ver­netz­ten Montagezellen.

4. Top-Trend der Fer­ti­gungs-IT: Indi­vi­du­el­le Standardsoftware

Jede ein­zel­ne App für sich ist Stan­dard­soft­ware. Erst im Zusam­men­spiel mit ande­ren Apps und mit einer Platt­form ent­steht eine indi­vi­du­el­le Lösung. Damit eine der­ar­ti­ge indi­vi­du­el­le Stan­dard­soft­ware ent­ste­hen kann, muss es dafür eine umfas­sen­de Inter­ope­ra­bi­li­tät geben. Die lässt sich mit einem seman­ti­schen Infor­ma­ti­ons­mo­dell schaf­fen. Das ermög­licht, dass ein­zel­ne Funk­tio­nen unab­hän­gig von­ein­an­der mit den glei­chen Daten arbei­ten. Mit sol­chen Sys­te­men redu­zie­ren sich Abhän­gig­kei­ten auf ein Mini­mum oder las­sen sich dar­über hin­aus gleich ganz vermeiden.

5. Top-Trend der Fer­ti­gungs-IT: Machi­ne Learning

Machi­ne Lear­ning ist ein inter­es­san­ter Weg, um Ein­gangs­da­ten wie auch die dazu pas­sen­den Ergeb­nis­se aus der Bear­bei­tungs­his­to­rie in ein KI-Sys­tem ein­zu­le­sen. Dar­aus lernt das KI-Sys­tem und ent­wi­ckelt zudem ein neu­es Pro­gramm, mit dem es auf Basis neu­er Ein­gangs­da­ten Ergeb­nis­se vor­aus­sa­gen kann. Das gibt dem Anwen­der zudem die Mög­lich­keit, auch prä­ven­tiv und nicht nur immer reak­tiv zu agieren.

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