Knarr: Sys­tem­druck­fe­dern für alle Anwendungsfälle

Knarr: Sys­tem­druck­fe­dern für alle Anwendungsfälle

Nor­ma­li­en­spe­zia­list Knarr aus Helm­brechts bie­tet in sei­nem Port­fo­lio auch Sys­tem­druck­fe­dern für die unter­schied­lichs­ten Ein­satz­fäl­le. Die Federn aus gehär­te­tem Stahl bie­ten je nach Aus­le­gung unter­schied­li­che Span­nun­gen an: leich­te Span­nung (grü­ne Far­be) mitt­le­re Span­nung (blaue Far­be), star­ke Span­nung (gel­be Far­be) und sehr hohe Span­nung (rote Far­be). Knarr hat die Nor­ma­li­en mit Außen­durch­mes­sern von 10, 12,5, 16, 20, 25, 32, 40 und 50 mm im Kata­log. Unter idea­len Ein­satz­be­din­gun­gen ver­kraf­ten die bun­ten Federn aus dem Knarr-Sor­ti­ment bis zu 3 Mio. Lastwechsel.

Insbesondere im Stanzwerkzeugbau sind die Systemdruckfedern von Knarr sehr geschätzt, weil sie gemessen an ihrer Größe sehr viel Energie zwischenspeichern können. Darüber hinaus können Systemdruckfedern so auch bei einem sehr platzsparendem Einbauraum eine hohe bis sehr hohe Federkraft einbringen. - Bild: Knarr
Ins­be­son­de­re im Stanz­werk­zeug­bau sind die Sys­tem­druck­fe­dern von Knarr sehr geschätzt, weil sie gemes­sen an ihrer Grö­ße sehr viel Ener­gie zwi­schen­spei­chern kön­nen. Dar­über hin­aus kön­nen Sys­tem­druck­fe­dern so auch bei einem sehr platz­spa­ren­dem Ein­bau­raum eine hohe bis sehr hohe Feder­kraft ein­brin­gen. – Bild: Knarr

Die vom Her­stel­ler emp­foh­le­ne Min­dest­vor­span­nung der Sys­tem­druck­fe­dern liegt bei min­des­tens 5 Pro­zent der frei­en Län­ge. Denn bei glei­chem Gesamt­fe­der­weg gilt, dass die Lebens­dau­er der Federn des­to höher ist, je grö­ßer der Anwen­der die Vor­span­nung wählt. Des­halb wei­sen Federn mit einer grö­ße­ren Län­ge bei iden­ti­scher Gesamt­kraft in der Regel eine höhe­re Lebens­dau­er auf. Wer die Federn nicht oder nur unzu­rei­chend vor­spannt, ris­kiert einen uner­war­te­ten Aus­fall der Federn.

Für opti­ma­le Ein­satz­be­din­gun­gen muss auch die Umge­bung der Sys­tem­druck­fe­dern passen

Die Sys­tem­druck­fe­dern sind aus gehär­te­tem Stahl gefer­tigt. Damit der Ver­schleiß und außer­dem auch der Abrieb der Ober­flä­chen in Kon­takt mit den Federn mög­lichst klein gehal­ten wird, emp­fiehlt Knarr, sie im Zusam­men­spiel mit geeig­ne­te Mate­ria­li­en und Här­ten zu verwenden. 

Im Fokus
Sys­tem­druck­fe­dern sind Ele­men­te, die beim Zusam­men­drü­cken Kräf­te auf­neh­men und dann beim Ent­span­nen wie­der abge­ben. Sie sind damit ein mecha­ni­scher Ener­gie­spei­cher. Sol­che Federn wer­den unter ande­rem im Werk­zeug­bau ver­wen­det. Ins­be­son­de­re im Stanz­werk­zeug­bau sind sie sehr geschätzt, weil sie gemes­sen an ihrer Grö­ße sehr viel Ener­gie zwi­schen­spei­chern kön­nen. Dar­über hin­aus kön­nen Sys­tem­druck­fe­dern so auch bei einem sehr platz­spa­ren­dem Ein­bau­raum eine hohe bis sehr hohe Feder­kraft einbringen.

Sys­tem­druck­fe­dern in unter­schied­li­chen Durch­mes­sern, mit unter­schied­li­chen Län­gen und in ins­ge­samt vier Belas­tungs­ar­ten gehö­ren ab sofort zum Port­fo­lio des Nor­ma­li­en­an­bie­ters Knarr. Alle Federn sind aus gehär­te­tem Stahl gefer­tigt und ent­spre­chen DIN ISO 10243. Sie kön­nen bis zu einer Maxi­mal­tem­pe­ra­tur von 250 °C ein­ge­setzt wer­den – zu beach­ten ist indes, dass ihre Spann­kraft ober­halb von 120 °C mit 1 bis 2 Pro­zent pro 40 K abnimmt.


Gefällt der Bei­trag? Bit­te teilen:

Schreiben Sie einen Kommentar