Mapal: Uniq als pro­zess­sta­bi­le Werkzeugaufnahme

Mapal: Uniq als pro­zess­sta­bi­le Werkzeugaufnahme

Auf der Grund­la­ge einer Design­stu­die hat Mapal eine pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me mit ein­zig­ar­ti­gem Aus­se­hen und zudem mit beson­de­ren Eigen­schaf­ten auf den Markt gebracht. Jetzt bekom­men die hoch­glän­zen­den Hydro­dehn­spann­fut­ter auch ihren eige­nen Pro­dukt­na­men. Unter der Bezeich­nung Uniq ste­hen sie ab sofort für das Pre­mi­umseg­ment der Mapal-Spann­tech­nik. Das ästhe­ti­sche Aus­se­hen ist dabei kein Selbst­zweck. Denn das Kon­zept der Bau­rei­he legt fest, dass die Pro­duk­te nicht nur schön aus­se­hen sol­len. Jedes Desi­gnele­ment soll dar­über hin­aus auch einen tech­ni­schen Mehr­wert bieten. 

Das Hydrodehnspannfutter Uniq DReaM Chuck 4,5° liefert als prozessstabile Werkzeugaufnahme beispielsweise in Kombination mit der dreischneidigen Bohrreibahle Tritan-Drill-Reamer hervorragende Ergebnisse. - Bild: Mapal
Das Hydro­dehn­spann­fut­ter Uniq DReaM Chuck 4,5° lie­fert als pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me bei­spiels­wei­se in Kom­bi­na­ti­on mit der drei­schnei­di­gen Bohr­rei­bah­le Tri­tan-Drill-Rea­mer her­vor­ra­gen­de Ergeb­nis­se. – Bild: Mapal

Bei der Ent­wick­lung der Uniq-Spann­fut­ter hat Mapal den Fokus nicht nur auf den Pro­zess gesetzt, son­dern auch auf den Men­schen. Ein gerin­ge­res Anzugs­mo­ment bei der anzu­zie­hen­den Betä­ti­gungs­schrau­be, klar erkenn­ba­re Bedien­ele­men­te und eine redu­zier­te Unfall­ge­fahr im Umgang mit den pro­zess­sta­bi­len Werk­zeug­auf­nah­men kom­men zunächst dem Werker zugute.

Pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me bie­tet deut­li­che Vor­zü­ge für Mensch und Bearbeitung

Wenn der Bedie­ner an der Maschi­ne mit sei­nem Werk­zeug sorg­sam umgeht, schlägt sich auch in tech­ni­schen Fak­to­ren wie etwa höhe­rer Pro­duk­ti­vi­tät, mehr Pro­zess­si­cher­heit und zudem nied­ri­ge­ren Pro­duk­ti­ons­kos­ten nie­der. Hin­zu kom­men ver­bes­ser­te Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten, die Mapal mit Uniq umge­setzt hat. Die Kon­tu­ren ver­spre­chen mehr Sta­bi­li­tät und höhe­re Genau­ig­keit im Gesamt­sys­tem. Mikro­schwin­gun­gen wer­den mini­miert, und die Tem­pe­ra­tur im Werk­zeug bleibt nied­ri­ger. Neben den optisch erkenn­ba­ren Merk­ma­len ent­hält die pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me ein kom­plett über­ar­bei­te­tes Kam­mer­sys­tem. Ver­su­che bele­gen, dass damit ein höhe­res Zer­span­vo­lu­men und bes­se­re Ober­flä­chen­gü­ten erreicht werden.

Im Fokus
Pro­dukt­fa­mi­lie wächst
Die bei­den Hydro­dehn­spann­fut­ter Uniq Mill Chuck und Uniq DReaM Chuck 4,5° bringt Mapal zunächst jeweils mit den Durch­mes­ser 12 und 20 mm auf den Markt. In die­sen Grö­ßen wird die pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me am stärks­ten von den Anwen­dern nach­ge­fragt. Ange­kün­dig­te Pro­dukt­er­wei­te­run­gen ori­en­tie­ren sich eben­falls an den Anfor­de­run­gen der Anwen­der und erwei­tern das Port­fo­lio in der Durch­gän­gig­keit. Den Anfang machen zur EMO für HSK-A63 die zusätz­li­chen Durch­mes­ser 6, 8, 10 und 16 mm. Ab Janu­ar 2022 sind bei­de Spann­fut­ter in den glei­chen Grö­ßen auch mit BT30-Werk­zeug­auf­nah­me ab Lager verfügbar.

Das Feed­back der Anwen­der ist laut Mapal aus­nahms­los posi­tiv. Sie konn­ten durch­weg Ver­bes­se­run­gen erzie­len. Die neu­en Spann­fut­ter errei­chen einen höhe­ren Nut­zungs­grad der Werk­zeu­ge und lie­fern damit sehr gute Ergeb­nis­se. Und den Werkern macht es Spaß, mit die­sen „Hand­schmeich­lern“ umzu­ge­hen. Die Bran­chen sind sehr unter­schied­lich. In der Luft­fahrt­in­dus­trie wer­den die pro­zess­sta­bi­len Werk­zeug­auf­nah­men bei der Bear­bei­tung von Werk­stof­fen wie CFRP und Titan genutzt. In der Auto­mo­bil­in­dus­trie kom­men sie zum Bei­spiel bei der Fer­ti­gung von Brem­sen zum Ein­satz. Ers­te Anwen­der aus dem Werk­zeug- und For­men­bau berich­ten von deut­li­chen Ver­bes­se­run­gen in der Prozesssicherheit.

Je nach Anwen­dung set­zen die Zer­spa­ner unter­schied­li­che Prioritäten

Eine wich­ti­ge Rol­le für Uniq spie­len die inter­na­tio­na­len Märk­te, wo jeweils unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten der pro­zess­sta­bi­len Spann­fut­ter beson­ders geschätzt wer­den. Die ein­fa­che Bedie­nung kommt vor allem über­all dort gut an, wo das Know-how der Mit­ar­bei­ter weni­ger stark aus­ge­prägt ist. Anwen­der aus dem asia­ti­schen Raum gefällt vor allem das opti­sche Erschei­nungs­bild. Wo „Made in Ger­ma­ny“ geschätzt wird und Autos von deut­schen Pre­mi­um­her­stel­len hoch im Kurs ste­hen, geben auch die glän­zen­den Werk­zeug­auf­nah­men in der Pro­duk­ti­ons­hal­le ein sehr gutes Bild ab.

Produktiv und prozesssicher bohren, reiben und fräsen – mit den Uniq-Hydrodehnspannfuttern von Mapal verfügt der Anwender über eine prozessstabile Werkzeugaufnahme für rationelle und flexible Bearbeitungen. - Bild: Mapal
Pro­duk­tiv und pro­zess­si­cher boh­ren, rei­ben und frä­sen – mit den Uniq-Hydro­dehn­spann­fut­tern von Mapal ver­fügt der Anwen­der über eine pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me für ratio­nel­le und fle­xi­ble Bear­bei­tun­gen. – Bild: Mapal

In eini­gen ande­ren Län­dern ist man eben­falls von den glat­ten Kon­tu­ren ange­tan, aller­dings aus einem ande­ren Grund. Hier wird die Hydro­dehn­spann­tech­nik zum Bei­spiel bei der Schwer­zer­spa­nung von Guss­tei­len ein­ge­setzt. Die Bear­bei­tung hin­ter­lässt schmie­ri­ge Belä­ge auf den Fut­tern, die nach einem Arbeits­tag sehr schmut­zig sind. Dank der geglät­te­ten Ober­flä­che nimmt der Bedie­ner das Fut­ter aus der Maschi­ne, wischt ein­mal drü­ber, und es sieht aus wie neu. Ein eigens ent­wi­ckel­tes Fer­ti­gungs­ver­fah­ren erzeugt dar­über hin­aus hoch­glän­zen­de Ober­flä­chen, die gleich­zei­tig die Ober­flä­chen­här­te erhö­hen. Damit ist die pro­zess­sta­bi­le Werk­zeug­auf­nah­me weni­ger anfäl­lig für Krat­zer, Spä­ne oder Schlä­ge, die sie im har­ten Ein­satz zwangs­läu­fig abbe­kommt. Zudem bestä­tigt sich auch das Ver­spre­chen hoher Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit in die­ser rau­en Produktionsumgebung.


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