Zah­oran­sky: Hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on in der Medizintechnik

Zah­oran­sky: Hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on in der Medizintechnik

Auf der K 2022 in Düs­sel­dorf zeigt Zah­oran­sky, wie Her­stel­ler eine hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on von Zahn­bürs­ten und medi­zin­tech­ni­schen Pro­duk­ten errei­chen kön­nen. Am Mes­se­stand unter­mau­ert Zah­oran­sky sei­ne Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft mit hoch­au­to­ma­ti­sier­ten und voll­in­te­grier­ten Anla­gen im Bereich Medi­zin­tech­nik. Die Zukunft der Fer­ti­gung besteht nach Ansicht der Ver­ant­wort­li­chen des Medi­zin­tech­nik-Pio­niers aus einer hoch­au­to­ma­ti­sier­ten Pro­duk­ti­on mit ver­zahn­ten Pro­zes­sen. Dar­über hin­aus auch aus redu­zier­ten Schnitt­stel­len mit einer hohen Ver­füg­bar­keit und Qua­li­tät. Das Unter­neh­men bie­tet sei­nen Anwen­dern zudem über den One-Stop-Shop­ping-Ansatz kom­plett schlüs­sel­fer­ti­ge hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­ons­an­la­gen an. Dort sind sämt­li­che Spritzgieß‑, Auto­ma­ti­sie­rungs- und außer­dem Mon­ta­ge­pro­zes­se inte­griert. Die Lösun­gen dafür stellt Zah­oran­sky auf der K‑Messe vor.

HochautomHochautomatisierte  Produktion in der Medizintechnik: Die Prima Z Syringe ist die erste Produktionslinie mit 16-fach-Werkzeug im Markt. - Bild: Zahoranskyatisierte Produktion in der Medizintechnik: Die Prima Z Syringe ist die erste Produktionslinie mit 16-fach-Werkzeug im Markt. - Bild: Zahoransky
Hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on in der Medi­zin­tech­nik: Die Pri­ma Z Syrin­ge ist die ers­te Pro­duk­ti­ons­li­nie mit 16-fach-Werk­zeug im Markt. – Bild: Zahoransky

Ein Fokus am Mes­se­stand E70 in der Hal­le 1 liegt auf leis­tungs­fä­hi­gen zeit­ge­mä­ßen Ver­fah­ren wie dem inte­grier­ten Injec­tion Stretch Blow Mol­ding (ISBM). Dank dem im Spritz­gieß­werk­zeug inte­grier­ten Trans­fer-Hand­ling ermög­licht das ISBM die Her­stel­lung von Vials auf einer Stan­dard-Spritz­gieß­ma­schi­ne. Die sonst not­wen­di­gen spe­zi­el­len Spritz­blas­ma­schi­nen kön­nen hier ent­fal­len. Das vor­ge­stell­te Expo­nat ist zudem mit dem neu­en Z.Lodos-Trayloader aus­ge­stat­tet. Die Beson­der­heit: Die Tray­wech­sel­zeit liegt bei „0“, somit ist für den voll­au­to­ma­ti­schen Wech­sel der Trays kein Anla­gen­still­stand erfor­der­lich. Das Ergeb­nis ist ein hoch­au­to­ma­ti­sier­ter Pro­duk­ti­ons­pro­zess bei der Her­stel­lung von Medi­zin­pro­duk­ten. Außer­dem auch eine ein­fa­che­re Ein­hal­tung von Reinraumvorgaben.

Medi­zin­tech­nik for­dert hoch­au­to­ma­ti­sier­te Produktion 

Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Mes­se­prä­sen­ta­ti­on ist das erwei­ter­te Ange­bot an Hybrid­bau­tei­len vor allem im Bereich der Medi­zin­tech­nik. Hier kommt Kunst­stoff als bewähr­ter Glaser­satz­werk­stoff unter ande­rem bei vor­ge­füll­ten Ein­weg­sprit­zen als Medi­ka­men­ten­con­tai­ner zum Ein­satz. Die­se Pro­duk­te kön­nen die hoch­au­to­ma­ti­sier­ten Groß­an­la­gen von Zah­oran­sky in einem Schritt her­stell­ten. Damit kön­nen die Anwen­der die Fer­ti­gungs­schrit­te und damit die Kos­ten deut­lich reduzieren.

Im Fokus
Zah­oran­sky
Bereits seit dem Jahr 1902 steht der Name Zah­pran­sky für Zuver­läs­sig­keit, Prä­zi­si­on und aus­ge­reif­te Tech­nik. Die Grund­la­ge dafür hat­te Anton Zah­oran­sky mit sei­ner klei­nen Werk­statt in Todt­nau gelegt. In der fer­tig­te er die ers­ten Gerä­te und Maschi­nen zur Auto­ma­ti­sie­rung der Bürs­ten­her­stel­lung. Auf Basis der seit damals gewon­ne­nen Erfah­run­gen und erwor­be­nen Kom­pe­ten­zen prä­sen­tiert sich Zah­oran­sky heu­te als Kom­plett­an­bie­ter und zudem Tech­no­lo­gie­part­ner für Unter­neh­men in der Bürs­ten­in­dus­trie, Medi­zin­tech­nik und wei­te­ren Bran­chen. Mit Spritz­gieß­for­men, Maschi­nen­bau- und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik sowie außer­dem Ver­pa­ckungs­an­la­gen deckt Zah­oran­sky indi­vi­du­el­le Anfor­de­run­gen voll­um­fäng­lich ab. Die sys­tem­über­grei­fen­den Lösun­gen von Zah­oran­sky decken die gesam­te Pro­zess­ket­te ab. Das fängt an bei der Inte­gra­ti­on der Ver­pa­ckungs­tech­nik. Und es umfasst zudem das Hand­ling sowie Pro­gram­mie­rung und Robo­tik bei der Fer­ti­gung voll­au­to­ma­ti­sier­ter Pro­duk­ti­ons- und Montageanlagen.

Zah­oran­sky zeigt nicht nur eine Aus­wahl von Expo­na­ten aus der Hybrid­bau­teil­fer­ti­gung, son­dern außer­dem auch kom­plet­te Anla­gen. Die Pri­ma Z Syrin­ge ist bei­spiels­wei­se die ers­te Pro­duk­ti­ons­li­nie mit 16-fach-Werk­zeug im Markt zur Her­stel­lung von Sprit­zen als phar­ma­zeu­ti­sche Pri­mär­ver­pa­ckun­gen für flüs­si­ge Arz­nei­mit­tel. Die­se soge­nann­ten Par­en­te­rals wer­den im moder­nen Kunst­stoff-Spritz­gieß­ver­fah­ren mit umspritz­ten Kanü­len produziert. 

Kunst­stoff in der Medi­zin­tech­nik auf dem Vormarsch

Im Ver­gleich zu Glas­sprit­zen kön­nen die sta­ked-need­le-syrin­ges aus Kunst­stoff direkt der anschlie­ßen­den Befül­lung mit dem jewei­li­gen Medi­ka­ment zuge­führt wer­den. Die Nach­fra­ge nach In-vitro Dia­gnos­ti­ka (IVD) – wie Pipet­ten­spit­zen, Küvet­ten, Labor­ver­brauchs­ar­ti­keln und Blut­ent­nah­me­röhr­chen – steigt welt­weit. Die­sen Bedarf erfüllt Zah­oran­sky mit Pro­duk­ti­ons­an­la­gen wie den Vitro-Z-Model­len. Auch hier kommt durch­gän­gig Kunst­stoff als Glaser­satz zum Ein­satz. Damit kön­nen Anwen­der die Pro­duk­te in kur­zer Zeit und hoher Qua­li­tät sowie mit kur­zer Anlauf­zeit und wenig Aus­schuss herstellen.

Eine hochautomatisierte Lösung für die Produktion in der Medizintechnik ist etwa die Staked-needle-syringes mit dem Glasersatzwerkstoff Kunststoff und umspritzten Kanülen. - Bild. Zahoransky
Eine hoch­au­to­ma­ti­sier­te Lösung für die Pro­duk­ti­on in der Medi­zin­tech­nik ist etwa die Sta­ked-need­le-syrin­ges mit dem Glaser­satz­werk­stoff Kunst­stoff und umspritz­ten Kanü­len. – Bild: Zahoransky

Über eine durch­gän­gi­ge Qua­li­täts- und Pro­zess­kon­trol­le mini­miert Zah­oran­sky zudem in allen Anla­gen das Risi­ko von Aus­fäl­len und Fehl­tei­len. Der Her­stel­ler gewähr­leis­tet dies je nach Pro­dukt und Bedarf mit­tels Hun­dert-Pro­zent-Kame­rain­spek­tio­nen, inte­grier­ten Rönt­gen­mo­du­len sowie Dicht­heits­prü­fun­gen. Selbst bei maxi­ma­ler Aus­las­tung der Fer­ti­gung ist der i.O.-Status der Tei­le und Kom­po­nen­ten jeder­zeit sicher­ge­stellt. Bei­spiels­wei­se etwa bei der täg­li­chen Her­stel­lung von 600 000 Coro­na­vi­rus-Vials beim US-ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men SiO2.

Hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on unter dem Stich­wort Fer­ti­gung 4.0

Mit dem Ein­satz des Digi­ta­len Zwil­lings kann Zah­oran­sky die Her­stel­lung und Mon­ta­ge einer Viel­zahl von Pro­duk­ten vor­ab simu­lie­ren. Dar­über hin­aus kön­nen die Exper­ten so auch deren Wirt­schaft­lich­keit kal­ku­lie­ren. Das betrifft etwa vor­ge­füll­te Sprit­zen, diver­se Medi­ka­men­ten­ver­ab­rei­chungs­ge­rä­ten und außer­dem elek­tri­sche Zahnbürsten. 

In der Produktion beim US-amerikanischen Medizintechnik-Unternehmen SiO2 werden täglich 600.000 Coronavirus-Vials auf Anlagen von Zahoransky hergestellt. - Bild: Zahoransky
In der Pro­duk­ti­on beim US-ame­ri­ka­ni­schen Medi­zin­tech­nik-Unter­neh­men SiO2 wer­den täg­lich 600.000 Coro­na­vi­rus-Vials auf Anla­gen von Zah­oran­sky her­ge­stellt. – Bild: Zahoransky

Die­ses Vor­ge­hen redu­ziert dar­über hin­aus die Markt­ein­füh­rungs­zeit. Denn digi­ta­le Pro­zes­se kön­nen bereits vor­ab opti­miert wer­den und las­sen sich zudem im Anschluss schnell auf die rea­len Maschi­nen über­tra­gen. Über die Ent­kop­pe­lung von Funk­ti­ons­ein­hei­ten erhöht Zah­oran­sky dar­über hin­aus die Over­all Equip­ment Effec­ti­ve­ness (OEE).

Aus­ge­feil­te Lösun­gen für die Medizintechnik 

Vor allem bei medi­zin­tech­ni­schen Pro­duk­ten wie bei­spiels­wei­se vor­ge­füll­ten Sprit­zen ist Kunst­stoff auf­grund sei­ner Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten und Vor­tei­len bei der Ver­ar­bei­tung sowie im Hand­ling die idea­le Alter­na­ti­ve zu Glas. Bei der Her­stel­lung von ent­spre­chen­den Hybrid­bau­tei­len – wie Fer­tig­sprit­zen mit vor­ge­füll­tem Medi­ka­ment – kom­men anstatt ris­kan­ter Kle­be­ver­fah­ren mit Tro­cken- und Rei­ni­gungs­zei­ten bewähr­te Ver­fah­ren zum Einsatz. 

Mit einer durchgängigen Qualitäts- und Prozesskontrolle stellt Zahoransky für die hochautomatisierte Produktion den i.O.-Status der Teile und Komponenten aus der Medizintechnik jederzeit sicher. - Bild: Zahoransky
Mit einer durch­gän­gi­gen Qua­li­täts- und Pro­zess­kon­trol­le stellt Zah­oran­sky für die hoch­au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on den i.O.-Status der Tei­le und Kom­po­nen­ten aus der Medi­zin­tech­nik jeder­zeit sicher. – Bild: Zahoransky

Bei denen umspritzt Zah­oran­sky die Nadeln pro­zess­si­cher. Damit las­sen sich auch Inha­la­to­ren und Inter­den­tal­bürs­ten her­stel­len sowie außer­dem elek­tro­ni­sche Bau­tei­le umsprit­zen. Da die Fer­ti­gung in einem Schritt erfolgt, redu­zie­ren sich ins­ge­samt die Pro­duk­ti­ons­schrit­te und damit auch die Kosten.


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