Dre­mo: Kern­zu­g­ag­gre­ga­te „Core-Pull“ für die Funktionsprüfung

Dre­mo: Kern­zu­g­ag­gre­ga­te „Core-Pull“ für die Funktionsprüfung

Die umfas­sen­de Funk­ti­ons­prü­fung kom­ple­xer Werk­zeu­ge etwa über Kern­zu­g­ag­gre­ga­te, bevor sie auf die Spritz­gieß­ma­schi­ne kom­men, wird immer wich­ti­ger. Gemein­sam mit nam­haf­ten deut­schen For­men­bau­ern hat daher Dre­mo, Spe­zia­list für spa­nen­de Werk­zeug­ma­schi­nen und Tuschier­pres­sen für den For­men­bau, unter der Bezeich­nung „Dre­mo Core-Pull“ eine Fami­lie aus Kern­zu­g­ag­gre­ga­ten ent­wi­ckelt. Die Gerä­te wer­den kom­plett in Deutsch­land aus Qua­li­täts­kom­po­nen­ten her­ge­stellt und montiert. 

Dremo, Spezialist für spanende Werkzeugmaschinen und Tuschierpressen für den Formenbau, hat gemeinsam mit namhaften deutschen Formenbauern unter der Bezeichnung „Dremo Core-Pull“ eine Familie aus Kernzugaggregaten entwickelt. Das mobile System ermöglicht die umfassende Funktionsprüfung komplexer Werkzeuge in der Werkstatt. - Bild: Pergler Media
Dre­mo, Spe­zia­list für spa­nen­de Werk­zeug­ma­schi­nen und Tuschier­pres­sen für den For­men­bau, hat gemein­sam mit nam­haf­ten deut­schen For­men­bau­ern unter der Bezeich­nung „Dre­mo Core-Pull“ eine Fami­lie aus Kern­zu­g­ag­gre­ga­ten ent­wi­ckelt. Das mobi­le Sys­tem ermög­licht die umfas­sen­de Funk­ti­ons­prü­fung kom­ple­xer Werk­zeu­ge in der Werk­statt. – Bild: Perg­ler Media

Die kom­pakt auf­ge­bau­ten und mobil ein­setz­ba­ren Kern­zu­g­ag­gre­ga­te im funk­tio­nel­len Design sind je nach Aus­füh­rung für das Über­prü­fen und Ein­ar­bei­ten von For­men mit bis zu sechs Schie­bern, Kern­zü­gen und Aus­wer­fern aus­ge­legt. Die Kern­zug­ein­hei­ten der „Core-Pull“-Reihe sind ins­be­son­de­re zur Steue­rung und Kon­trol­le von Hydrau­lik­zy­lin­dern mit End­la­gen­ab­fra­gen kon­zi­piert. Sie wer­den in ers­ter Linie für die Funk­ti­ons­prü­fung von Kern­zug- und Aus­wer­fer­funk­tio­nen im Bau oder dar­über hin­aus zur Repa­ra­tur und War­tung von Spritz­gieß­for­men eingesetzt. 

Im Fokus
Dre­mo
Das Unter­neh­men Dre­mo ist seit mehr als 40 Jah­ren im Werk­zeug­ma­schi­nen­ver­trieb tätig. Die Mit­ar­bei­ter des Sys­tem­in­te­gra­tors aus Lim­burg sind spe­zia­li­siert auf dem Sek­tor spa­nen­der Werk­zeug­ma­schi­nen. Spe­zi­ell in der Groß­be­ar­bei­tung und im Tief­boh­ren, aber zudem auch auf Tuschier­pres­sen und Kern­zu­g­ag­gre­ga­te für den For­men­bau. Ziel der Ver­ant­wort­li­chen ist abso­lu­te Zufrie­den­heit­der Auf­trag­ge­ber. Die basiert letzt­lich auf einer erst­klas­si­gen, umfas­sen­den Ana­ly­se der Anwen­der­be­dürf­nis­se. Die Exper­ten sind der Über­zeu­gung, dass sie die­ses Ziel am bes­ten mit Trans­pa­renz errei­chen. Des­halb bie­ten sie ihren Auf­trag­ge­bern eine fun­dier­te, fach­män­ni­sche und anwen­der­ori­en­tier­te Bera­tung an.

So las­sen sich Funk­tio­nen vor Ort simu­lie­ren, und der Anwen­der kann zudem dank einer Redu­zie­rung der Kor­rek­tur­schlei­fen wert­vol­le Zeit spa­ren. Beson­ders effi­zi­ent sind die Aggre­ga­te im Zusam­men­spiel mit Tuschier­pres­sen – damit las­sen sich im Tro­cken­lauf gan­ze Pro­duk­ti­ons­zy­klen durch­spie­len. So kön­nen Werk­zeug­bau­er sicher­stel­len, das­s­der Kun­de ein aus­ge­reif­tes Werk­zeug mit geprüf­ter Funk­tio­na­li­tät auf die Spritz­gieß­ma­schi­ne bekommt. So kann die Pro­duk­ti­on unmit­tel­bar umnd ohne vor­he­ri­ge Kor­rek­tu­ren beginnen.

Kern­zu­g­ag­gre­ga­te „Core Pull“ mit bis zu sechs Hydraulikkreisläufen

Die Kern­zu­g­ag­gre­ga­te Dre­mo „Core-Pull“ ver­fü­gen über bis zu sechs Hydrau­lik­kreis­läu­fe. Die erlau­ben mit­tels fein­füh­lig bedien­ba­rer Hand­he­bel­ven­ti­le über eine pro­gres­si­ve Druck- und Volu­men­zu­nah­me eine sehr genaue Fein­steue­rung der Zylin­der­be­we­gung im unte­ren Geschwin­dig­keits­be­reich. In ihrer Mit­tel­stel­lung ermög­li­chen die Hand­he­bel­ven­ti­le einen druck­lo­sen Umlauf. Die End­schal­ter der Zylin­der wer­den über Kabel (16-poli­ger Har­ting­ste­cker, belegt nach Euromap) ange­schlos­sen. Sechs Leucht­di­oden am Gehäu­se zei­gen klar und ein­deu­tig den Betriebs­zu­stand an.

Die Kernzugaggregate Dremo „Core-Pull“ verfügen über bis zu sechs Hydraulikkreisläufe zur Funktionsprüfung. Die erlauben mittels feinfühlig bedienbarer Handhebelventile über eine progressive Druck- und Volumenzunahme eine sehr genaue Feinsteuerung der Zylinderbewegung im unteren Geschwindigkeitsbereich. Darüber hinaus zeigt das System den Status der Endschalter mit klaren roten oder grünen Lampensignalen an. - Bild: Pergler Media
Die Kern­zu­g­ag­gre­ga­te Dre­mo „Core-Pull“ ver­fü­gen über bis zu sechs Hydrau­lik­kreis­läu­fe zur Funk­ti­ons­prü­fung. Die erlau­ben mit­tels fein­füh­lig bedien­ba­rer Hand­he­bel­ven­ti­le über eine pro­gres­si­ve Druck- und Volu­men­zu­nah­me eine sehr genaue Fein­steue­rung der Zylin­der­be­we­gung im unte­ren Geschwin­dig­keits­be­reich. Dar­über hin­aus zeigt das Sys­tem den Sta­tus der End­schal­ter mit kla­ren roten oder grü­nen Lam­pen­si­gna­len an. – Bild: Perg­ler Media

Die hydrau­li­sche Silent-Dop­pel­pum­pe der Kern­zu­g­ag­gre­ga­te för­dert bis zu 40 l/min. Dier Anwen­der kann die gewünsch­te Men­ge mit­tels Schlüs­sel­ver­stel­lung schnell und bequem per Druck­be­gren­zungs­ven­til ein­stel­len. Der für die Ölküh­lung zustän­di­ge Belüf­tungs­küh­ler im Rück­lauf zum Tank ist mit dem Antriebs­mo­tor gekop­pelt. Je nach Aus­füh­rung fasst der Tank bis zu 100 l Hydrau­lik­öl. Zudem kann der Anwen­der Ölstand und Tem­pe­ra­tur über ein Schau­glas mit Ther­mo­me­ter am Ölbe­häl­ter und den Fil­ter über ein Mano­me­ter am Gehäu­se über­wa­chen. Leucht­di­oden am Schalt­schrank signa­li­sie­ren außer­dem das Errei­chen des mini­ma­len Ölstands sowie der maxi­ma­len Öltemperatur.

Für die mobi­le Funk­ti­ons­prü­fung in der Werk­statt gebaut

Dre­mo „Core pull“ ist auf den mobi­len Ein­satz direkt an der Form aus­ge­legt. Das fahr­ba­re Plug&Play-System lässt sich zudem mit sei­nen vier Rol­len bequem und sicher manö­vrie­ren. Zwei sind als Lenk­rol­len aus­ge­führt, die ande­ren bei­den sind Fest­rol­len mit Total­fest­stel­lern. Sind die arre­tiert, ist der siche­re Stand der Kern­zu­g­ag­gre­ga­te im Arbeits­mo­dus gewährleistet. 

Die hydraulische Silent-Doppelpumpe der Kernzugaggregate fördert bis zu 40 l/min. Der Anwender kann die gewünschte Menge mittels Schlüsselverstellung schnell und bequem per Druckbegrenzungsventil einstellen. Der für die Ölkühlung zuständige Belüftungskühler im Rücklauf zum Tank ist mit dem Antriebsmotor gekoppelt. - Bild: Pergler Media
Die hydrau­li­sche Silent-Dop­pel­pum­pe der Kern­zu­g­ag­gre­ga­te för­dert bis zu 40 l/min. Der Anwen­der kann die gewünsch­te Men­ge mit­tels Schlüs­sel­ver­stel­lung schnell und bequem per Druck­be­gren­zungs­ven­til ein­stel­len. Der für die Ölküh­lung zustän­di­ge Belüf­tungs­küh­ler im Rück­lauf zum Tank ist mit dem Antriebs­mo­tor gekop­pelt. – Bild: Perg­ler Media

Das kom­pak­te, gera­de ein­mal rund 1,2 x 0,5 m gro­ße Sys­tem ist dar­über hin­aus für einen pra­xis­ge­rech­ten und fle­xi­blen Ein­satz zur Funk­ti­ons­prü­fung in der Werk­statt kon­zi­piert. Es ver­fügt zudem über pfif­fi­ge Details. So kann der Anwen­der etwa bis zu sechs Hydrau­lik­schläu­che an einer Vor­rich­tung ein­hän­gen. Deren Rest­in­halt kann dann kon­trol­liert in einen bis zu 6 l fas­sen­den Tank mit Ölab­lass­schrau­be ablau­fen. Damit bleibt die Umge­bung sau­ber, und außer­dem kann das wert­vol­le Öl wie­der dem Kreis­lauf zuge­führt werden.


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