Incoe: Geziel­te Wär­me­im­pul­se ins Formnest

Incoe: Geziel­te Wär­me­im­pul­se ins Formnest

Rich­tig dosier­te Wär­me­im­pul­se kön­nen im Form­nest viel bewir­ken. Denn spe­zi­ell bei Her­aus­for­de­run­gen im Form­teil ist die rich­ti­ge Tem­pe­rie­rung am rich­ti­gen Ort essen­zi­ell. So hilft die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur zum rich­ti­gen Zeit­punkt am rich­ti­gen ort bei­spiels­wei­se dabei, Bin­de­naht­ker­ben ver­schwin­den zu las­sen. Incoe und Hot­set zei­gen auf der K‑Messe das Heiß­ka­nal­sys­tem Direct-Flo mit heat-inject. Damit kann der Anwen­der Fließ­näh­te oder mat­te Höfe im Bereich des Anschnitts sicher ver­mei­den. Dar­über hin­aus ermög­licht die­se Tech­no­lo­gie auch das Umset­zen von fili­gra­nen Geo­me­trien und Mikro­struk­tu­ren im Werk­zeug. Zudem unter­stützt die­se Tech­no­lo­gie das Durch­strö­men von Berei­chen mit nur sehr gerin­ger Wand­di­cke. Das ist bei­spiels­wei­se bei Film­schar­nie­ren oder im Dünn­wand­spritz­guss der Fall. Außer­dem ermög­licht die Tech­nik die Umset­zung von Desi­gn­ober­flä­chen in Topqualität.

Richtig dosierte Wärmeimpulse können im Formnest viel bewirken. Denn speziell bei Herausforderungen im Formteil ist die richtige Temperierung am richtigen Ort essenziell. Mit der kombination aus Heißkanal und Temperierung lassen sich beträchtliche Synergien nutzen. - Bild. Pergler Media
Rich­tig dosier­te Wär­me­im­pul­se kön­nen im Form­nest viel bewir­ken. Denn spe­zi­ell bei Her­aus­for­de­run­gen im Form­teil ist die rich­ti­ge Tem­pe­rie­rung am rich­ti­gen Ort essen­zi­ell. Mit der kom­bi­na­ti­on aus Heiß­ka­nal und Tem­pe­rie­rung las­sen sich beträcht­li­che Syn­er­gien nut­zen. – Bild. Perg­ler Media

Die Lösung sorgt für Wirt­schaft­lich­keit und Effi­zi­enz im Betrieb. Es ist ein robus­tes und tech­nisch ein­fach gehal­te­nes Sys­tem zur loka­len Tem­pe­rie­rung von Berei­chen im Form­nest. Dank einer extrem kur­zen Reak­ti­ons­zeit bei einer Heiz­ra­te von 60 K/s über Wär­me­im­pul­se kön­nen Anwen­der hoch­wer­ti­ge Form­tei­le mit kur­zen Zyklus­zei­ten fer­ti­gen. Das Sys­tem ermög­licht zudem einen sehr nied­ri­gen Ener­gie­ver­brauch bei einer sehr brei­ten Palet­te an Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Wär­me­im­pul­sen gezielt klei­ne Berei­che temperieren

Der Clou: Die inno­va­ti­ve Tem­pe­rier­tech­nik ist ste­cker­fer­tig vor­mon­tiert im Heiß­ka­nal inte­griert. Das ermög­licht eine signi­fi­kan­te Zeit­er­spar­nis bei einem ver­rin­ger­ten Auf­wand für den Ein­bau in das Werk­zeug. Mög­lich machen das vor­mon­tier­te und dar­über hin­aus sofort betriebs­be­rei­te Modu­le „an einem Stück“. 

Im Fokus
Zuver­läs­si­ge Pro­jekt­ab­wick­lung
Incoe bie­tet Anwen­dern eine ver­läss­li­che Pro­jekt­ab­wick­lung in drei Stu­fen. Zunächst erstel­len die Exper­ten eine Mach­bar­keits­stu­die, die auch die Aus­ar­bei­tung eines unver­bind­li­chen kos­ten­lo­sen Ange­bots umfasst. Dar­auf­hin erfolgt die Kon­struk­ti­on und eben­so die Fer­ti­gung der Heat-inject-Kom­po­nen­ten ein­schließ­lich des kom­plet­ten Heiß­ka­nal­sys­tems. Zu guter Letzt über­neh­men die Pro­jekt­part­ner den Ein­bau und die Inbe­trieb­nah­me des Sys­tems für die Tem­pe­rie­rung im Form­nest über Wär­me­im­pul­se inklu­si­ve der dafür not­wen­di­gen Mitarbeiterschulung.

Auf der K‑Messe zei­gen Incoe und Hot­set das Sys­tem am Bei­spiel einer Bin­de­naht­kor­rek­tur an einem trans­pa­ren­ten Werk­stück. Die vor­ge­ge­be­ne Form­teil­geo­me­trie im Form­nest und die Anbin­dung erge­ben ein Füll­bild, bei dem die Aus­bil­dung einer Bin­de­naht sehr wahr­schein­lich ist. Um das zu ver­mei­den, haben die Exper­ten die Heat-Inject-Kom­po­nen­te für Wär­me­im­pul­se ins Heiß­ka­nal­sys­tem integriert.

Im Form­nest opti­ma­le Bedin­gun­gen schaffe

Im Ruhe­zu­stand ist das Sys­tem vom Mate­ri­al der Form sepa­riert. Erst im rich­ti­gen Moment stellt ein Betä­ti­gungs­zy­lin­der den Kon­takt zwi­schen Tem­pe­rier­stem­pel und der Rück­sei­te des Form­nests her. Mit ihrer indi­vi­du­ell aus­ge­form­ten spe­zi­el­len Anla­ge­flä­che über­trägt die Fin­ne des Sys­tems über Wär­me­im­pul­se genau die rich­ti­ge Wär­me­men­ge in die Form­nest­wand. So ist beim Zusam­men­tref­fen der Schmel­ze­strö­me im Form­nest die Bin­de­naht an der Ober­flä­che nicht zu sehen.

Mit ihrer individuell ausgeformten speziellen Anlagefläche überträgt die Finne des Systems über Wärmeimpulse genau die richtige Wärmemenge in die Formnestwand. Gut zu sehen ist hier die Heizung des Systems. - Bild: Pergler Media
Mit ihrer indi­vi­du­ell aus­ge­form­ten spe­zi­el­len Anla­ge­flä­che über­trägt die Fin­ne des Sys­tems über Wär­me­im­pul­se genau die rich­ti­ge Wär­me­men­ge in die Form­nest­wand. Gut zu sehen ist hier die Hei­zung des Sys­tems. – Bild: Perg­ler Media

Die Regel­tech­nik des Sys­tems im Heiß­ka­nal von Incoe ist sehr agil. Der Reg­ler erhält über einen extrem schnel­len Ther­mo­füh­ler den Tem­pe­ra­tur­wert der Form­nest­wand. Mit die­sem Wert und wei­te­ren Vor­ga­ben regelt das Sys­tem mit­tels Anle­gen und Abhe­ben des Tem­pe­rier­stem­pels sehr fein­füh­lig über Wär­me­im­pul­se das Auf­hei­zen und Abküh­len der Wand am Form­nest. Der Tem­pe­rier­stem­pel und die Regel­tech­nik basie­ren auf der zum Patent ange­mel­de­ten Tech­nik des DH-Sys­tems von Hotset.


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