Emag: EDNA für Pro­duk­ti­ons­sys­te­me in der Fabrik der Zukunft gewinnt Red Dot Award

Emag: EDNA für Pro­duk­ti­ons­sys­te­me in der Fabrik der Zukunft gewinnt Red Dot Award

Alles ist in der Fabrik der Zukunft ver­netzt, Maschi­nen kom­mu­ni­zie­ren unter­ein­an­der und tau­schen Infor­ma­ti­on etwa zu Feh­lern oder zum War­tungs­be­darf aus. Pro­duk­ti­ons­pla­ner steu­ern die Fabrik anhand die­ser Infor­ma­tio­nen von zen­tra­ler Stel­le aus. Intel­li­gen­te Pro­duk­ti­ons­sys­te­me bewäl­ti­gen ihre Anfor­de­run­gen effi­zi­ent. Das neue modu­la­ren Öko­sys­tem der Emag Grup­pe, das gera­de den Red Dot Award (Best of the Best) erhielt, soll die­se Visi­on in Rea­li­tät umset­zen. Die Kom­plett­lö­sung ver­ein­facht nicht nur die Ver­net­zung der Maschi­nen, son­dern letzt­lich auch ihre Bedie­nung. Ers­te Ein­sät­ze bei Anwen­dern in der Pra­xis zei­gen , dass Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se deut­lich an Trans­pa­renz und Effi­zi­enz gewinnen.

ENDA-Maschinenleitstand auf dem Tablet: Produktionssysteme der Zukunft stellen auch auf mobilen Endgeräten alle relevanten Daten dar. - Bild: Emag
ENDA-Maschi­nen­leit­stand auf dem Tablet: Pro­duk­ti­ons­sys­te­me der Zukunft stel­len auch auf mobi­len End­ge­rä­ten alle rele­van­ten Daten dar. – Bild: Emag 

Die Pro­duk­ti­on der Zukunft wird beherrscht von immer klei­ne­ren Losen und stei­gen­den Vari­an­ten­zah­len. Hoch­fle­xi­ble Pro­duk­ti­ons­sys­te­me haben die sehr unter­schied­li­chen Stück­zah­len im Griff. Pro­zess­ket­ten wer­den opti­miert und gestrafft. Und das heißt, dass künf­tig viel­leicht nur noch eine Maschi­ne da arbei­tet, wo vor­her fünf Maschi­nen für unter­schied­li­che Pro­zes­se im Ein­satz waren. Aller­dings eine Maschi­ne, die alles kann und die sehr eng mit dem Pro­duk­ti­ons­netz­werk ver­bun­den ist. 

Bedie­nung der Pro­duk­ti­ons­sys­te­me muss mög­lichst intui­tiv erfolgen

Das bedeu­tet aber auch, dass die Bedie­nung der Pro­duk­ti­ons­sys­te­me mög­lichst intui­tiv, ein­heit­lich und ein­fach sein muss. Ver­gleich­bar dem Bedien­kon­zept eines guten Smart­pho­nes, das ja eben­falls eine gro­ße Fle­xi­bi­li­tät bie­tet, ohne am Ende den Bedie­ner zu überfordern. 

Im Fokus
Apps erleich­tern die Bedie­nung
Anwen­der kön­nen auf zahl­rei­che Mehr­wert­an­wen­dun­gen wie die Apps „Parts Quan­ti­ty Fore­cast (Pro­gno­se der Aus­brin­gungs­men­gen pro Schicht), „Cycle Time Moni­tor“ (aktu­el­le Takt­zei­ten von Maschi­nen oder Lini­en), „Smart Tool Chan­ge“ (Infor­ma­tio­nen zur ver­blei­ben­den Werk­zeug-Stand­zeit), „OEE Moni­tor“ (detail­lier­te Auf­schlüs­se­lung der aktu­el­len OEE), „Maschi­nen­ge­sund­heit“ (Zustand der Ach­sen) und „Maschi­nen­zu­stand“ (Sta­tu­s­am­peln zur Ein­satz­be­reit­schaft) zugrei­fen. In der Sum­me erhält der Anwen­der einen umfas­sen­den und aktu­el­len Blick auf die lau­fen­de Pro­duk­ti­on. Und das App-Ange­bot soll künf­tig kon­ti­nu­ier­lich aus­ge­baut wer­den. Übri­gens nicht nur für die Inte­gra­ti­on von Neu­ma­schi­nen in Pro­duk­ti­ons­sys­te­me: Emag ver­spricht, dass eine Nach­rüs­tung prak­tisch aller Model­le der letz­ten zwei Jahr­zehn­te mög­lich ist. 

Mit dem Ziel einer umfas­sen­den Ver­net­zung bei einer selbst­er­klä­ren­den Bedie­nung begann die Emag Grup­pe mit eini­gen Part­ner­un­ter­neh­men vor eini­gen Jah­ren mit der Ent­wick­lung von EDNA (Emag-DNA). In die­sem gemein­sa­men Pro­zess ent­stan­den kom­ple­xe Pro­duk­ti­ons­sys­te­me aus einem Guss. Denn das neue Öko­sys­tem soll als ein­heit­li­che Bedien­ober­flä­che und IoT-Maschi­nen­kern alle Emag-Lösun­gen optimieren.

Auf Bildschirmen ebenso wie auf Smartphones lassen sich Produktionssysteme mit EDNA observieren und bedienen. - Bild: Emag
Auf Bild­schir­men eben­so wie auf Smart­pho­nes las­sen sich Pro­duk­ti­ons­sys­te­me mit EDNA obser­vie­ren und bedie­nen. – Bild: Emag 

Auch auf­grund der For­de­rung nach ein­fa­cher, intui­ti­ver Bedien­bar­keit der Pro­duk­ti­ons­sys­te­me ist das Front­end-Design der EDNA-Life­li­ne-Dash­boards an ein Smart­pho­ne ange­lehnt. Dazu wer­den die Daten in spe­zi­fi­schen Wid­ge­ts visua­li­siert. Und was genau in wel­cher Kon­fi­gu­ra­ti­on sicht­bar ist, kann der Anwen­der selbst bestim­men. Auf Ano­ma­lien, ablau­fen­de Werk­zeug­stand­zei­ten oder Maschi­nen­ver­schleiß weißt das Sys­tem den Bedie­ner früh­zei­tig hin. Denn das soll unter ande­rem Aus­schuss­tei­le und unge­plan­te Still­stän­de ver­hin­dern. Das Dash­board steht Pro­duk­ti­ons­pla­nern und Bedie­ner und Co. über­all zur Ver­fü­gung – im Unter­neh­men am Bild­schirm genau­so wie unter­wegs oder zuhau­se auf dem Smartphone. 

Emag über­zeugt mit EDNA Red-Dot-Award-Jury

Die Jury des renom­mier­ten Red Dot Awards hat das Kon­zept für Pro­duk­ti­ons­sys­te­me über­zeugt. Emag hat­te sich in der Kate­go­rie „Design Con­cept“ bewor­ben. Die Jury nahm das Unter­neh­men in die Vor­auswahl der 42 „Best of the Best“ von ins­ge­samt 4200 Ein­rei­chun­gen. In der zwei­ten Wett­be­werbs­run­de waren die süd­deut­schen Maschi­nen­bau­er erneut erfolg­reich: EDNA gelang­te zusam­men mit nur noch vier ande­ren Teil­neh­mern in die End­run­de zum „Lumi­na­ry Award“.


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