Oer­li­on Bal­zers: Neue Dia­mant­be­schich­tun­gen Baldia

Oer­li­on Bal­zers: Neue Dia­mant­be­schich­tun­gen Baldia

Das Liech­ten­stei­ner Unter­neh­men Oer­li­kon Bal­zers sieht sich als einen der füh­ren­den Anbie­ter von Ober­flä­chen­lö­sun­gen. Jetzt hat der Beschich­tungs­spe­zia­list sein neu­es Port­fo­lio an Bal­dia-Dia­mant­be­schich­tun­gen vor­ge­stellt. Dia­mant hat beson­de­re Eigen­schaf­ten: Er ist extrem ver­schleiß­fest auf­grund sei­ner unüber­trof­fe­nen Här­te, bie­tet eine hohe Wär­me­leit­fä­hig­keit und ist che­misch inert. Damit ist er die bes­te Wahl für die Bear­bei­tung hoch­ab­ra­si­ver Grund­werk­stof­fe. Die Dia­mant­be­schich­tun­gen des neu­en Bal­dia-Port­fo­li­os ver­bes­sern die Zer­spa­nungs­leis­tung und ermög­li­chen zudem bei der Tei­le­pro­duk­ti­on engs­te Tole­ran­zen, um eine best­mög­li­che Fer­ti­gungs­ge­nau­ig­keit zu erreichen.

Baldia heißt das neue Portfolio an Diamantbeschichtungen von Oerlikon Balzers. Engste Toleranzen bieten verbesserte Zerspanungsleistung beim Bearbeiten hochabrasiver Werkstoffe und damit einen entscheidenden Mehrwert für Anwender. - Bild. Oerlikon-Balzers
Bal­dia heißt das neue Port­fo­lio an Dia­mant­be­schich­tun­gen von Oer­li­kon Bal­zers. Engs­te Tole­ran­zen bie­ten ver­bes­ser­te Zer­spa­nungs­leis­tung beim Bear­bei­ten hoch­ab­ra­si­ver Werk­stof­fe und damit einen ent­schei­den­den Mehr­wert für Anwen­der. – Bild. Oer­li­kon Balzers

Mit dem neue Dia­mant­schicht­port­fo­lio will Oer­li­kon Bal­zers das gesam­te Spek­trum anspruchs­vol­ler Zer­spa­nungs­an­wen­dun­gen abde­cken. Es ist zudem in zwei Grup­pen unter­schied­li­cher Grund­werk­stof­fe unter­teilt. Die ers­te ent­hält Beschich­tun­gen für das Bear­bei­ten von hoch­ab­ra­si­ven kom­pak­tier­ten und gesin­ter­ten Werk­stof­fen wie Gra­phit im For­men­bau und außer­dem Kera­mi­ken für den Den­tal­be­reich. Die Schich­ten Bal­dia Com­pact und Bal­dia Com­pact DC ver­spre­chen für die­se Anwen­dun­gen zudem die opti­ma­le Zerspanungsleistung. 

Bal­dia-Schich­ten für unter­schied­lichs­te Werkstoffe

Die zwei­te Grup­pe wur­de für faser­ver­stärk­te Kunst­stof­fe, Stack-Mate­ria­li­en und hoch­ab­ra­si­ve Alu­mi­ni­um­le­gie­run­gen ent­wi­ckelt, die in der Luft- und Raum­fahrt sowie in der Auto­mo­bil­in­dus­trie ein­ge­setzt wer­den. Für die­se Grup­pe bie­ten Bal­dia Nano und Bal­dia Com­po­si­te DC die idea­le Lösung. In bei­den Grup­pen steht die Endung „DC“ für maxi­ma­le Beschich­tungs­qua­li­tät bei kon­stant hoher Werk­zeugleis­tung und dar­über hin­aus für engs­te Tole­ran­zen bei Werk­zeug­durch­mes­ser und Schichtdicke.

Im Fokus
Kom­pe­tenz für anspruchs­vol­le Werk­stof­fe
Die Über­nah­me von D‑Coat im ver­gan­ge­nen Jahr gab Oer­li­kon Bal­zers die Mög­lich­keit, das Know-how in die­sem Bereich zu bün­deln und so opti­ma­le Lösun­gen zu ent­wi­ckeln. Das Ergeb­nis ist das neue Bal­dia-Port­fo­lio, das auf die beson­de­ren Bedürf­nis­se beim Zer­spa­nen anspruchs­vol­ler Werk­stof­fe zuge­schnit­ten ist. Mit die­sen Schich­ten sol­len Anwen­der auch sol­che Werk­stof­fe wirt­schaft­lich bear­bei­ten kön­nen. Dar­über hin­aus sol­len sich auch die Stand­zei­ten der Zer­spa­nungs­werk­zeu­ge deut­lich verlängern.

Oer­li­kon Bal­zers betreibt zudem Kom­pe­tenz­zen­tren für Dia­mant­be­schich­tun­gen auf allen Kon­ti­nen­ten, auf denen das Unter­neh­men Pro­duk­ti­ons­stät­ten hat. In den Haupt­zen­tren in Nie­der­corn (Luxem­burg), Erkel­enz (Deutsch­land; ehe­mals D‑Coat), Lake Ori­on (USA), Busan (Korea) und dem­nächst in wei­te­ren Län­dern Asi­ens bera­ten Exper­ten ihre Anwen­der bei der Aus­wahl der für die jewei­li­ge Anwen­dung idea­len Baldia-Schicht.


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