Decker­form: Edle Kunst­stoff­tei­le umwelt­freund­lich gefertigt

Decker­form: Edle Kunst­stoff­tei­le umwelt­freund­lich gefertigt

Unter dem aus­sa­ge­kräf­ti­gen Mot­to „Be a green lea­der“ zeigt der Aich­acher Sys­tem­an­bie­ter Decker­form in die­sem Jahr in nach­hal­tig gestal­te­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, wie edle Kunst­stoff­tei­le umwelt­freund­lich gefer­tigt wer­den. Gemein­sam mit leis­tungs­fä­hi­gen, inno­va­ti­ven Part­nern legen die Kunst­stoff­spe­zia­lis­ten einen ganz­heit­li­chem Fokus auf die Pro­zess­ket­te – vom wie­der­ver­wen­de­ten Kunst­stoff­ma­te­ri­al über die leis­tungs­fä­hi­gen voll­elek­tri­schen Toyo-Spritz­gieß­ma­schi­ne inklu­si­ve robus­ter Tem­pe­rier­tech­nik bis zu werk­stoff­spa­ren­den Ver­fah­ren für nach­hal­tig „grü­ne“ Pro­duk­te aus Kunst­stoff kommt alles aus einem Guss.

Entsteht live am Deckerform-Stand: Die hochwertige Klammer ist als frei fallendes Kunststoffteil konzipiert. Besucher können das praktische und universell verwendbare Produkt aus PET-Recopound als Give-away mitnehmen. Das PIR (Post Industrial Rezyklat) Compound Material basiert auf PET-Transferträgerfolienresten aus der graphischen Industrie, die beim Aufbringen hauchdünner Dekorations- und Funktionsschichten auf Produkte anfallen.  -Bild: Deckerform/Kurz
Ent­steht live am Decker­form-Stand: Die hoch­wer­ti­ge Klam­mer ist als frei fal­len­des Kunst­stoff­teil kon­zi­piert. Besu­cher kön­nen das prak­ti­sche und uni­ver­sell ver­wend­ba­re Pro­dukt aus PET-Reco­pound als Give-away mit­neh­men. Das PIR (Post Indus­tri­al Rezyklat) Com­pound Mate­ri­al basiert auf PET-Trans­fer­trä­ger­fo­li­en­res­ten aus der gra­phi­schen Indus­trie, die beim Auf­brin­gen hauch­dün­ner Deko­ra­ti­ons- und Funk­ti­ons­schich­ten auf Pro­duk­te anfal­len. ‑Bild: Deckerform/Kurz

Der Werk­zeug­bau- und Spritz­gieß­tech­nik­spe­zia­list Decker­form aus Aich­ach zeigt gemein­sam mit Part­nern auf der Faku­ma 2023 in Hal­le A6 an Stand A6-6431, wie man die Pro­duk­ti­on „grü­ner“ Kunst­stoff­pro­duk­te nach­hal­tig und gleich­zei­tig auch sehr effi­zi­ent und wirt­schaft­lich fer­ti­gen kann. Dazu betrach­ten die Kunst­stoff­ex­per­ten den gesam­ten Lebens­zy­klus und setzt bewusst auf umwelt­ver­träg­li­che Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gien und Werk­stof­fe. Dabei sind die öko­lo­gisch sinn­voll gefer­tig­ten Tei­le längst auch mit einem hohen Anspruch an Design, Hap­tik und Ober­flä­che ver­ein­bar. Die Kunst­stoff­ex­per­ten von Decker­form zei­gen auf der Faku­ma gemein­sam mit Leon­hard Kurz, einem Spe­zi­al­an­bie­ter für Dünn­schicht­tech­no­lo­gie, dem Werk­zeug­bau Rött­ger aus Mari­en­hei­de und Toyo euro­pe, dem Spe­zia­lis­ten für effi­zi­en­te, effek­ti­ve und nach­hal­ti­ge voll­elek­tri­sche Spritz­gieß­ma­schi­nen, was hier bereits heu­te mög­lich ist.

Ganz­heit­lich agie­ren­den Systempartner

Die Wur­zeln von Decker­form lie­gen im Werk­zeug- und For­men­bau. Inzwi­schen steht das Unter­neh­men jedoch für weit mehr als nur hoch­wer­ti­ge Werk­zeu­ge und For­men. Auf­trag­ge­ber aus unter­schied­lichs­ten Bran­chen schät­zen die Kunst­stoff­ex­per­ten als ganz­heit­lich agie­ren­de Sys­tem­part­ner, die ihren Auf­trag­ge­bern einen deut­li­chen Mehr­wert bie­ten kön­nen. Im Ver­bund mit sei­nen leis­tungs­fä­hi­gen Part­nern bie­tet Decker­form über die klas­si­sche Spritz­guss­zel­le hin­aus kom­plet­te schlüs­sel­fer­ti­ge und pro­duk­ti­ons­rei­fe Gesamt­lö­sun­gen auch für anspruchs­vol­le und kom­ple­xe Werk­stü­cke an. Maß­ge­schnei­dert auf die Bedürf­nis­se der Anwen­der und deren Werk­stü­cke und immer mit dem kla­ren Fokus auf nach­hal­ti­ge und hoch­ef­fi­zi­en­te Pro­duk­ti­ons­stra­te­gien und ‑pro­zes­se.

Im Fokus
Decker­form-Unter­neh­mens­grup­pe 
Die inter­na­tio­nal akti­ve Decker­form Unter­neh­mens­grup­pe in Aich­ach steht mit ihren rund 70 Mit­ar­bei­tern auf drei Säu­len: dem klas­si­schen Werk­zeug­bau, der Ideen­schmie­de, in der krea­ti­ve Köp­fe an den Pro­duk­ten und Visio­nen von mor­gen arbei­ten, sowie der Decker­form Injec­tion, die exklu­siv für den deutsch­spra­chi­gen Raum den Ver­trieb der voll­elek­tri­schen Spritz­gieß­ma­schi­nen des japa­ni­schen Her­stel­lers Toyo über­nimmt. Damit wer­den die Aich­acher Kunst­stoff­ex­per­ten, unter­stützt von leis­tungs­fä­hi­gen Part­nern, zum Kom­plett­an­bie­ter bei nach­hal­ti­gen und schlüs­sel­fer­ti­gen Pro­duk­ti­ons­lö­sun­gen für kom­ple­xe und Know-how-inten­si­ve Pro­duk­te in der Kunst­stoff­pro­duk­ti­on. Neben dem Unter­neh­mens­stamm­sitz in Aich­ach betreibt Decker­form mit sei­nem „Tech­ni­kum Nord“ in Din­kla­ge eine Anlauf­stel­le für Inter­es­sen­ten der Region.

In die­sem Feld zei­gen die Kunst­stoff­ex­per­ten hoch­ka­rä­ti­ge Anwen­dun­gen am Faku­ma-Mes­se­stand. Ein Anwen­dungs­bei­spiel, das vor Ort in Pro­duk­ti­on gezeigt wird, ist etwa die Fer­ti­gung von Tei­len aus recy­cel­ten Werk­stof­fen mit einer hoch­wer­ti­gen Hoch­glanz-Optik. Die Kunst­stoff-Exper­ten prä­sen­tie­ren das am Bei­spiel eines hoch­wer­ti­gen Door-Trim. Die­ses Panel einer edlen auto­mo­ti­ven Tür­ver­klei­dung ent­steht mit­tels pas­si­vem Spritz­schäu­men aus einem Recy­cling-ABS. Weil sich Decker­form inzwi­schen zu einem Kom­pe­tenz­zen­trum für IMD-Lösun­gen ins­be­son­de­re auch bei kom­ple­xen Tei­len mit hohen Anfor­de­run­gen an die Ober­flä­che ent­wi­ckelt hat, bekommt das Panel zudem eine hoch­wer­tig anmu­ten­de In-Mold-Deco­ra­ti­on (IMD). 

Öko kann auch edle Optik

Der Door-Trim ent­steht auf der Faku­ma live auf einer voll­elek­tri­schen Toyo-Spritz­gieß­ma­schi­ne Si 350–6s mit Spritz­ein­heit D75E und einer 60er-Schne­cke. Die Tem­pe­rie­rung erfolgt über zwei 9‑kW-Decker­form-Tem­pe­rier­ge­rä­te. Die Peri­phe­rie ist von digi­co­lor, und das scho­nen­de Tei­le­hand­ling über­nimmt zudem ein 3‑Achs-Robo­ter X5-25 von Sepro. Das pas­si­ve Spritz­schäu­men (Treib­mit­tel im Kunst­stoff) erfolgt im kom­plett geschlos­se­nen Werk­zeug. Das pas­si­ve Spritz­schäu­men ist ein­fach anwend­bar wie klas­si­scher Spritz­guss und ist damit im Prin­zip außer­dem auch für kon­ven­tio­nel­le Spritz­gieß­werk­zeu­ge geeig­net. Je nach Werk­stück kann der Anwen­der 5 bis 8 Pro­zent Mate­ri­al und damit auch Gewicht ein­spa­ren. Die Folie, die für die edle Optik sorgt und die im Werk­zeug hin­ter­spritzt wird, brin­gen die Werk­zeug­bau­er im Rol­le-zu-Rol­le-Ver­fah­ren ein. Sie kaschiert auch eine even­tu­el­le Schlie­ren­bil­dung aus dem Spritzschäumprozess.

Durch­dach­tes Kon­zept berück­sich­tigt den kom­plet­ten Lebenszyklus

Mit dem not­wen­di­gen Know-how im Pro­duk­ti­ons­pro­zess geht Nach­hal­tig­keit mit hoher Effi­zi­enz und außer­dem mit ratio­nel­ler Pro­duk­ti­on Hand in Hand. Am Faku­ma-Mes­se­stand zeigt das Bei­spiel einer Klam­mer ohne Metall­tei­le, wie die Kunst­stoff­ex­per­ten die Her­aus­for­de­rung gemeis­tert haben, ein Pro­dukt­de­sign zu fin­den, das ohne metal­li­sche Federn und ähn­li­che Ele­men­te dau­er­haft die für eine siche­re Klem­mung not­wen­di­ge Span­nung gewähr­leis­tet. Das Werk­zeug für die­se Anwen­dung kommt zudem von einem wei­te­ren Decker­form-Part­ner – vom Werk­zeug­bau Rött­ger. Der Werk­zeug­bau­er aus Mari­en­hei­de hat für sei­ne Werk­zeu­ge das paten­tier­te Ein­satz­wech­sel­sys­tem RQM ent­wi­ckelt, mit dem sich Werk­zeug­ein­sät­ze mit weni­gen Hand­grif­fen auf der Spritz­gieß­ma­schi­ne wech­seln lassen.

Edle Kunststoffteile umweltfreundlich gefertigt prädentieren die Experten con Deckerform live am Messestand auf der Fakuma. - Bild: Deckerform/Kurz
Edle Kunst­stoff­tei­le umwelt­freund­lich gefer­tigt prä­den­tie­ren die Exper­ten con Decker­form live am Mes­se­stand auf der Faku­ma. – Bild: Deckerform

Löst man einen Hebel, las­sen sich die Ein­sät­ze qua­si wie Schub­la­den ein­fach nach oben aus der Stamm­form her­aus­zie­hen und tau­schen. Auf der Faku­ma kön­nen so neben der gezeig­ten Klam­mer auf dem glei­chen Werk­zeug nach einem Wech­sel bin­nen Minu­ten etwa Chips für Ein­kaufs­wa­gen gespritzt wer­den.  Die hoch­wer­ti­ge Klam­mer ist als frei fal­len­des Kunst­stoff­teil kon­zi­piert. Das Werk­zeug, das über einen Heiß­ka­nal mit offe­ner Ansprit­zung ver­fügt, kommt zudem ohne Schie­ber aus. Die Besu­cher kön­nen die Klam­mer dar­über hin­aus vor Ort per Heiß­prä­gen ver­edeln und als Give-away mit­neh­men. Sie ent­steht live am Decker­form-Stand auf einer voll­elek­tri­schen Spritz­gieß­ma­schi­ne Toyo Si-50–6s D75E mit einem Schne­cken­durch­mes­ser von 28 mm.

Auf nach­hal­ti­gen Werk­stoff kommt es an

Neben Design und Pro­duk­ti­ons­stra­te­gie ist der Werk­stoff ein essen­zi­el­les Ele­ment. Für die Klam­mer setzt Decker­form auf das Leon­hard-Kurz-Rezyklat PET-Reco­pound. Es bringt einer­seits die not­wen­di­gen Eigen­schaf­ten wie exzel­len­te Dau­er­elas­ti­zi­tät und UV-Bestän­dig­keit mit, ist aber gleich­zei­tig auch ent­spre­chend sta­bil und erlaubt zudem eine anspre­chen­de und hap­tisch ange­neh­me Oberflächengestaltungen.

Mit dem Tauchkantenwerkzeug setzt Deckerform auf Nachhaltigkeit: Der Heißkanal mit Nadelverschluss erlaubt einen prozesssicheren und ‑stabilen Spritzschäumprozess. Damit ist die Gießkannen-Form – eine Stammform mit Wechseleinsätzen beispielsweise für eine Transportkiste – auch für konventionellen Spritzguss und fürs Spritzprägen geeignet. – Bild: Deckerform
Mit Tauch­kan­ten­werk­zeu­gen setzt Decker­form auf Nach­hal­tig­keit: Der Heiß­ka­nal mit Nadel­ver­schluss erlaubt einen pro­zess­si­che­ren und ‑sta­bi­len Spritz­schäum­pro­zess. Wenn edle Kunst­stoff­tei­le umwelt­freund­lich gefer­tigt wer­den sol­len, müs­sen die Exper­ten intel­li­gen­te Lösun­gen fin­den – Bild: Deckerform

Der recy­cel­te Werk­stoff für die Klam­mer besteht zu zwei Drit­teln aus PET-Trans­fer­trä­ger­fo­li­en­res­ten aus der gra­phi­schen Indus­trie. Die fal­len beim Auf­brin­gen hauch­dün­ner Deko­ra­ti­ons- und Funk­ti­ons­schich­ten auf Pro­duk­te an. Die­se Foli­en, die man sonst ent­sor­gen müss­te, nimmt Kurz in einem akti­ven Rück­nah­me­pro­zess zurück. Die Spe­zia­lis­ten ver­ar­bei­ten die­se zu einem neu­en Kunst­stoff­gra­nu­lat, das das Unter­neh­men unter dem Mar­ken­na­men „Reco­pound“ ver­treibt. Ein Mate­ri­al, das mit inter­es­san­ten mecha­ni­schen Eigen­schaf­ten, aber auch mit optisch und hap­tisch anspre­chen­den Ober­flä­chen punk­ten kann. Damit sind zudem Tei­le mit hoch­wer­ti­ger Optik auch aus „grü­nen“ Werk­stof­fen seri­en­fä­hig. Außer­dem kön­nen die Besu­cher die Klam­mern per Heiß­prä­gen live am Mes­se­stand ver­edeln. Somit kön­nen sie zudem haut­nah erfah­ren wel­che Vor­tei­le die leis­tungs­star­ke Dünn­schicht­tech­no­lo­gie bietet.

Grü­ne Pro­duk­ti­on im Fokus

Decker­form steht auch bei der auf der Faku­ma gezeig­ten Anwen­dung für die schlüs­sel­fer­ti­ge Gesamt­lö­sung. Neben den Live-Pro­duk­tio­nen stel­len die Kunst­stoff­spe­zia­lis­ten zahl­rei­che wei­te­re nach­hal­ti­ge Pro­jek­te vor. Bei­spiels­wei­se der „Cir­cu­tray“, bei dem der grü­ne Gedan­ke sowohl die Her­stel­lung als auch den Ein­satz des Pro­dukts umfasst. Das Start­up Cir­cu­jar löst mit sei­nem Mehr­weg­glas­sys­tem das klas­si­sche Ein­weg­glas ab und eta­bliert einen völ­lig neu­en Mehr­weg­kreis­lauf. Zum smar­ten Trans­port und zur Prä­sen­ta­ti­on der Pfand­glä­ser haben Decker­form und Cir­cu­jar das sta­pel­ba­re und wend­ba­re „Cir­cu­tray“ ent­wi­ckelt. Mit dem Ein­satz von recy­cel­tem und recy­cel­ba­rem HDPE und dem gewicht­ein­s­pa­ren­den Spritz­schäum­ver­fah­ren stand auch hier Res­sour­cen­scho­nung über den gesam­ten Lebens­zy­klus im Vordergrund.

Die Wahl des Verfahrens kann deutlich zur Materialeinsparung beitragen. Die Wandstärke der Gießkannw wird chemisch von 1,6 auf 3 mm aufgeschäumt. - Bild: Deckerform
Die Wahl des Ver­fah­rens kann deut­lich zur Mate­ri­al­ein­spa­rung bei­tra­gen. Die Wand­stär­ke der Gieß­kan­ne wird che­misch von 1,6 auf 3 mm auf­ge­schäumt. – Bild: Deckerform

Ver­gli­chen mit dem kon­ven­tio­nel­len spritz­ge­gos­se­nen Tray ist das che­misch spritz­ge­schäum­te Mehr­weg-Tray zudem um 25 Pro­zent leich­ter. Pro­du­ziert wird Cir­cu­tray in einem spe­zi­ell gestal­te­ten Tauch­kan­ten­werk­zeug mit schwim­men­den Backen, die den Öff­nungs­hub zum akti­ven Spritz­schäu­men ermög­li­chen. Das Werk­zeug und eben­so der Cir­cu­tray sind auch am Mes­se­stand zu sehen. Das Sys­tem läuft beim Kunst­stoff­ver­ar­bei­ter auf einer voll­elek­tri­schen Toyo-Spritz­gieß­ma­schi­ne Si-230–6s mit einer Zyklus­zeit von gera­de ein­mal 30 s. Der Ener­gie­ver­brauch in der Serie liegt dabei bei nur 0,19 kW/kg ver­ar­bei­te­tem Kunst­stoff. Das ent­spricht einem Spit­zen­wert in der bes­ten Euro­map-Ener­gie­spar­klas­se 10. Dar­über hin­aus wid­men sich wei­te­re Expo­na­te dem Spritz­schäu­men. Hier kön­nen Besu­cher zudem aus eige­ner Anschau­ung die mecha­ni­schen Eigen­schaf­ten geschäum­ter und kon­ven­tio­nel­ler Kunst­stoff­tei­le ver­glei­chen. In Bie­ge- und Tor­si­ons­ver­su­chen ist hier außer­dem der direk­te Ver­gleich möglich.


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