joke: Enes­ka­Mo­bi­le für prä­zi­ses Polie­ren abseits der Werkbank

joke: Enes­ka­Mo­bi­le für prä­zi­ses Polie­ren abseits der Werkbank

Nicht nur bei Repa­ra­tu­ren und für das Anpas­sen der Werk­zeu­ge auf der Pro­duk­ti­ons­an­la­ge des Kun­den vor Ort fal­len Polier- und Schlei­far­bei­ten an, weit­ab von der sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung an der Werk­bank im eige­nen Betrieb. Wenn Tei­le erst umständ­lich aus­ge­baut und zum Polier­platz gebracht wer­den müs­sen, bedeu­tet das min­des­tens ärger­li­chen Still­stand. Wenn die­ses Vor­ge­hen über­haupt mög­lich ist. In sol­chen Fäl­len wäre es viel prak­ti­scher, wenn der hoch­wer­ti­ge, voll aus­ge­stat­te­te Schleif- und Polier­ar­beits­platz zum Werk­stück kom­men könn­te – und nicht umge­kehrt. Aller­dings ist die hoch­wer­ti­ge Tech­nik zumeist nicht für ein mobi­les Arbei­ten ausgelegt.

Prä­zi­si­on und Ergo­no­mie wer­den mobil

Exakt für sol­che Ein­satz­fäl­le weit­ab vom hei­mi­schen Hand­ar­beits­platz im Unter­neh­men hat joke Tech­no­lo­gy, der Spe­zia­list für Finish­be­ar­bei­tun­gen aus Ber­gisch Glad­bach, das Sys­tem Enes­ka­Mo­bi­le geschaf­fen. Das Steu­er­ge­rät die­ses Sys­tems ist hand­lich und fle­xi­bel. Und es ist zumin­dest zeit­wei­se unab­hän­gig von einem elek­tri­schen Anschluss: Das Sys­tem nutzt einen leis­tungs­fä­hi­gen Akku zur Stromversorgung. 

Ergonomisch gestaltet: Das Steuerteil passt auch in die Hosentasche.
Grif­fi­ges Hand­rad, gut ables­ba­res Dis­play: Auch beim Enes­ka­Mo­bi­le legt joke gro­ßen Wert auf Ergo­no­mie. – Bild: joke

Dabei ist das neue Sys­tem leicht und kom­pakt gebaut: Enes­ka­Mo­bi­le wiegt knapp mehr als 500. g, und es passt mit Abmes­sun­gen von gera­de ein­mal 175 x 102 x 5,3 mm sogar in die meis­ten grö­ße­ren Hosen­ta­schen. Dabei ist die neue Bau­rei­he kom­pa­ti­bel zu den übri­gen Ene­s­ka-Pro­duk­ten: So las­sen sich fast alle Antrie­be und Hand­stü­cke aus dem joke-Pro­gramm ein­schließ­lich der Win­kel­köp­fe, Band­schlei­fer und Hand­feil­ma­schi­nen anschließen. 

EneskaMobile ist kompatibel zur gesamten Eneska-Reihe
Das Enes­ka­Mo­bi­le-Sys­tem ist kom­pa­ti­bel zu den übri­gen Ene­s­ka-Kom­po­nen­ten von joke. – Bild: joke

Der bürs­ten­lo­se Motor von Enes­ka­Mo­bi­le schafft bis zu 40 000 min-1 bei einer Akku­lauf­zeit von bis zu 3 h. Anhand einer LED-Anzei­ge lässt sich sehr gut abschät­zen, wie lan­ge die Akku­la­dung noch reicht. Der Akku lässt sich im Hand­um­dre­hen wech­seln. Und nach knapp 3 h am Netz­teil ist er wie­der zu 80 Pro­zent gela­den. So ist man mit einem Ersatz­ak­ku auch für umfang­rei­che­re Pro­jek­te gut mit Ener­gie versorgt

Pra­xis­er­fah­rung bestimmt das Design

Bei Enes­ka­Mo­bi­le ist an vie­len Details zu spü­ren, dass in die Ent­wick­lung umfang­rei­che Erfah­run­gen von Anwen­dern aus der Pra­xis ein­ge­flos­sen sind. Das beginnt beim Design: Kei­ne Schal­ter, Knöp­fe oder Bedien­ele­men­te ste­hen vor. So kann der Bedie­ner im Ein­satz damit nicht irgend­wo hän­gen blei­ben. Dabei sind die ein­zel­nen Kom­po­nen­ten sehr robust aus­ge­legt, um im rau­en Pra­xis­all­tag bestehen zu kön­nen. Die auf­wän­di­ge Test­pha­se mit her­aus­for­dern­den Fall­tests, Dau­er­be­las­tungs­tests und ähn­li­chen Schi­ka­nen haben die Kom­po­nen­ten des Sys­tems jeden­falls gut überstanden.

Im Fokus
Ergo­no­mie wird ganz groß geschrie­ben
Wie gewohnt ach­tet joke auch bei Enes­ka­Mo­bi­le sehr auf Ergo­no­mie. Das Dis­play zeigt sehr deut­lich die aktu­el­le Dreh­zahl und den Akkustand an. Auch die Tem­pe­ra­tur wird lau­fend über­wacht und ange­zeigt. Wenn das Sys­tem über­hitzt, schal­tet sich das Enes­ka­Mo­bi­le recht­zei­tig aus. Die Bedie­nung erfolgt sehr intui­tiv über ein gro­ßes Mul­ti­funk­ti­ons­rad, mit dem sich alle Ein­stel­lun­gen vor­neh­men las­sen. Das Rad ist so dimen­sio­niert, dass sich auch ohne Suchen oder Blick­kon­takt schnell die Dreh­zahl oder die Dreh­rich­tung (von rechts auf links) ändern lässt.

Sicher­heit ist für joke Tech­no­lo­gy eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Zahl­rei­che intel­li­gen­te Detail­lö­sun­gen zei­gen, dass sich die Ent­wick­ler sehr inten­siv mit die­sem The­ma befas­sen. Die Ene­s­ka-Moto­ren arbei­ten sehr geräusch­arm. Um etwa in einer lau­ten Maschi­nen­hal­le aus­zu­schlie­ßen, dass jemand unbe­ab­sich­tigt in ein rotie­ren­des Werk­zeug greift, ver­fügt auch das Enes­ka­Mo­bi­le über eine Abschalt­au­to­ma­tik. Nach einer defi­nier­ten Lauf­zeit ohne Nut­zung stoppt der Antrieb. Im Ein­satz ver­hin­dert eine auto­ma­tisch akti­vier­te Tas­ten­sper­re eine unbe­ab­sich­tig­te Ver­än­de­rung der Drehzahl.

Die Akkus des EneskaMobile sind leicht zu wechseln
Die Steu­er­ein­heit des Enes­ka­Mo­bi­le-Sys­tems passt zur Not auch in eine grö­ße­re Hosen­ta­sche. Der wech­sel­ba­re Akku lie­fert Ener­gie für 3 h Arbeit. – Bild: joke

Zum Ein­stieg bie­tet Joka das Sys­tem Enes­ka­Mo­bi­le in drei unter­schied­li­chen Sets an. Sie ent­hal­ten die Steu­er­ein­heit, das Lade­ge­rät und einen Akku plus Hand­stü­cke sowie ver­schie­de­nes Zube­hör. Die Soft­ware des Sys­tems lässt sich auf ein­fachs­te Wei­se über einen geschütz­ten USB-Port aktua­li­sie­ren. Auch Sprach­er­wei­te­run­gen las­sen sich so auf­spie­len: Der­zeit gibt es das Betriebs­sys­tem in Deutsch und Eng­lisch. In Vor­be­rei­tung sind ins­ge­samt neun wei­te­re Ver­sio­nen, dar­un­ter Relea­ses auf Fran­zö­sisch, Spa­nisch und Niederländisch.


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