Hei­den­hain: Hoch­ge­nau­es In-Pro­cess-Mes­sen von Werk­zeu­gen und Werkstücken

Hei­den­hain: Hoch­ge­nau­es In-Pro­cess-Mes­sen von Werk­zeu­gen und Werkstücken

Unter dem Mot­to „Pro­zes­se digi­ta­li­sie­ren. Sicher und effi­zi­ent fer­ti­gen.“ stellt der Traun­stei­ner CNC- und Mess­tech­nik­spe­zia­list Hei­den­hain anläss­lich sei­ner vir­tu­el­len Haus­mes­se in die­sem Herbst zahl­rei­che Neue­run­gen vor. Ins­be­son­de­re die Absi­che­rung von Pro­zess­si­cher­heit und Pro­zess­sta­bi­li­tät steht im Fokus, wenn es um das In-Pro­cess-Mes­sen geht. Hier hat Hei­den­hain zwei neue Pro­duk­te, die sowohl das Werk­zeug als auch das Werk­stück genau moni­to­ren. So lässt sich die Fer­ti­gung effi­zi­en und sehr prä­zi­se, aber auch pro­gres­si­ver und dyna­mi­scher gestal­ten, ohne dass man bei Qua­li­tät und Sicher­heit Abstri­che machen muss

Duo für das präzise In-Process-Messen von Heidenhain: das Kamerasystem VT 121 und der Taster TS 750. - Bild: Heidenhain
Duo für das prä­zi­se In-Pro­cess-Mes­sen von Hei­den­hain: das Kame­ra­sys­tem VT 121 und der Tas­ter TS 750. – Bild: Heidenhain

Mit dem neu­en Tast­sys­tem TS 750 stell­te Hei­den­hain einen hoch­ge­nau­en Werk­stück­tas­ter für das In-Pro­cess-Mes­sen von Bau­tei­len auf Schleif­ma­schi­nen vor. Er hat mit gera­de ein­mal 25 mm Durch­mes­ser sehr klei­ne Abmes­sun­gen. Die Antast­re­pro­du­zier­bar­keit 2σ ≤ 0,25 µm ent­spricht einer sehr hohen Genau­ig­keit. Der Tas­ter arbei­tet mit einer sehr gerin­gen radia­len Antast­kraft von etwa 0,2 N. Dabei soll der beson­ders lang­le­bi­ge Druck­sen­sor meh­re­re Mio. Tast­vor­gän­ge schaffen. 

In-Pro­cess-Mes­sen geschützt gegen Staub und Kühlschmierstoff

Das Schutz­kon­zept umfasst einen inne­ren und einen aus­tausch­ba­ren äuße­ren Balg, die über­ein­an­der lie­gen. So sind Sen­so­rik und Elek­tro­nik sicher gegen Schleif­staub und Kühl­schmier­mit­tel gesi­chert. Eine brei­te Palet­te an Mon­ta­geso­ckeln, Adap­tern und Ver­län­ge­run­gen für das Befes­ti­gungs­ge­win­de M16 sowie das Stan­dard-M3-Gewin­de ste­hen zur Ver­fü­gung. So lässt sich das Hei­den­hain-Tast­sys­tem TS 750 an ein brei­tes Spek­trum höchst unter­schied­li­cher Auf­ga­ben im In-Pro­cess-Mes­sen anpassen.

Im Fokus
In-Pro­cess-Mes­sen
Das Mes­sen von Werk­stü­cken und Werk­zeu­gen noch wäh­rend der Bear­bei­tung auf der Maschi­ne ermög­licht Kor­rek­tu­ren noch in ein und der sel­ben Auf­span­nung. Vor­aus­ge­setzt, man nutzt die gewon­ne­nen Daten, um die Bear­bei­tungs­pa­ra­me­ter ent­spre­chend neu aus­zu­rich­ten. Rich­tig ein­ge­setzt, sind In-Pro­cess-Mes­sun­gen ein effek­ti­ver Weg zu mehr Pro­zess­si­cher­heit und ‑sta­bi­li­tät. Dabei ist es sinn­voll, sich sei­ne Mess­stra­te­gien genau zu über­le­gen und kri­ti­sche Para­me­ter, die zu prü­fen und gege­be­nen­falls zu kor­ri­gie­ren sind, genau zu defi­nie­ren. Zahl­rei­che Pro­gram­me erle­di­gen das inzwi­schen auto­ma­tisch. Meist sogar ziem­lich pas­send. Trotz­dem: Es scha­det nie, noch ein­mal über die auto­ma­tisch erstell­ten Algo­rith­men drü­ber­zu­schau­en und bei der Prü­fung den eige­nen Kopf und die eige­nen Erfah­run­gen ein­flie­ßen zu lassen.

Für ein effi­zi­en­te auto­ma­ti­sier­tes In-Pro­cess-Mes­sen von Werk­zeu­gen wäh­rend der Bear­bei­tung auf der Maschi­ne kon­zi­pier­te Hei­den­hain das neue Kame­ra­sys­tem VT 121. Mit der Soft­ware VTC und dem VT 121 kann der Anwen­der bei­spiels­wei­se über die Zyklen der Hei­den­hain-Steue­rung TNC 640 Zustand und Ver­schleiß eines Werk­zeugs sogar in mann­lo­sen Zei­ten über­wa­chen und doku­men­tie­ren. Und zwar für jede Schnei­de und auch noch aus ver­schie­de­nen Perspektiven.

Unan­ge­neh­me Über­ra­schun­gen wir­kungs­voll vermeiden

Damit sol­len sich teu­re Schä­den an Werk­zeug, Werk­stück oder Maschi­ne effek­tiv ver­hin­dern las­sen. In-Pro­cess-Mes­sen ist ein gro­ßes Plus an Sicher­heit bei kri­ti­schen Bear­bei­tun­gen. Nütz­li­cher Neben­ef­fekt: Die dabei gewon­ne­nen Daten sol­len es dem Anwen­der ermög­li­chen, Schnitt­pa­ra­me­ter und NC-Pro­gram­me exakt auf die Bear­bei­tung aus­zu­rich­ten und dabei auch noch den Werk­zeug­ver­schleiß zu senken.


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