Huf­schmied: Pro­zess­be­glei­ten­de Qua­li­täts­kon­trol­le mit SonicShark

Huf­schmied: Pro­zess­be­glei­ten­de Qua­li­täts­kon­trol­le mit SonicShark

Für die pro­zess­be­glei­ten­de Qua­li­täts­kon­trol­le in der zer­spa­nen­den Bear­bei­tung hat der Werk­zeugspe­zia­list Huf­schmied aus Bobin­gen bei Augs­burg ein neu­es Inli­ne-Con­trol-Sys­tem ent­wi­ckelt. Es soll den Anwen­der spe­zi­ell auch in der vor­aus­schau­en­den War­tung unter­stüt­zen und außer­dem den Anwen­der ent­las­ten. Mit Hil­fe von Kör­per­schall­sen­so­ren und einer lern­fä­hi­gen KI erkennt das „SonicS­hark“ genann­te Sys­tem Ano­ma­lien in Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, iden­ti­fi­ziert Mate­ri­al­in­ho­mo­ge­ni­tä­ten und nimmt außer­dem begin­nen­den Werk­zeug­ver­schleiß wahr. 

Das Inline-Contol-System SonicShark hat der Werkzeugspezialist Hufschmied aus Bobingen bei Augsburg für die gezielte prozessbegleitende Qualitätskontrolle in der zerspanenden Bearbeitung entwickelt. - Bild: Hufschmied
Das Inli­ne-Con­tol-Sys­tem SonicS­hark hat der Werk­zeugspe­zia­list Huf­schmied aus Bobin­gen bei Augs­burg für die geziel­te pro­zess­be­glei­ten­de Qua­li­täts­kon­trol­le in der zer­spa­nen­den Bear­bei­tung ent­wi­ckelt. – Bild: Hufschmied

Mit einer bear­bei­tungs­be­glei­ten­den Inli­ne-Kon­trol­le soll der Anwen­der mit SonicS­hark Zeit und Kos­ten in der Qua­li­täts­si­che­rung spa­ren kön­nen. Das Sys­tem ermög­licht laut Huf­schmied außer­dem eine effi­zi­en­te­re Werk­zeug­nut­zung und gestal­tet eine vor­aus­schau­en­de War­tung (Pre­dic­ti­ve Main­ten­an­ce) kalkulierbarer.

SonicS­hark ermög­licht eine effi­zi­en­te­re Prozessgestaltung

SonicS­hark umfasst eine intel­li­gen­te Sen­so­rik zur Pro­zess­re­ge­lung und Inli­ne-Qua­li­täts­kon­trol­le. Es basiert auf einer auto­ma­ti­sier­ten Daten­auf­nah­me von Kör­per­schall über die Anbin­dung an Maschi­nen­da­ten. SonicS­hark erlaubt zudem eine effi­zi­en­te­re und zudem auch siche­re­re Gestal­tung der Prozesse.

Im Fokus
Inli­ne-Con­trol-Sys­tem
Effi­zi­enz von Bear­bei­tungs­pro­zes­sen mit geo­me­trisch bestimm­ter Schnei­de muss immer effi­zi­en­ter wer­den. Das gilt zudem längst nicht nur für gro­ße Stück­zah­len, son­dern inzwi­schen auch für die Ein­zel­stück­fer­ti­gung. Die eigent­li­chen Bear­bei­tungs­pro­zes­se sind inzwi­schen wei­test­ge­hend aus­op­ti­miert. Die Effi­zi­enz lässt sich in vie­len Fäl­len nur dann deut­lich stei­gern, wenn die Qua­li­täts­si­che­rung wei­test­ge­hend bereits wäh­rend des Bau­teil­her­stel­lungs­pro­zes­ses aus­ge­führt wird. Zudem ste­hen bei Sys­te­men wie dem SonicS­hark die Daten aus dem lau­fen­den Pro­zess für unmit­tel­ba­re Kor­rek­tu­ren zur Verfügung.

Dank der Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Sen­so­ri­ken mit Maschi­nen­da­ten und einer opti­schen Qua­li­täts­kon­trol­le kann SonicS­hark Fehl­stel­len oder Defek­te im Bau­teil detek­tie­ren, die grö­ßer als 1 mm sind. Die ent­spre­chen­den Koor­di­na­ten der Fehl­stel­len las­sen sich zur Qua­li­täts­si­che­rung aus­ge­ben. Im Schnitt kom­men 25 bis 30 Pro­zent der Her­stel­lungs­kos­ten aus der Qua­li­täts­si­che­rung und ‑prü­fung. Des­halb kann der Anwen­der hier ein lukra­ti­ves Ein­spar­po­ten­ti­al erschließen.

Sich selbst regeln­de dyna­mi­sche Kreisläufe

Außer­dem sind die Mess­wer­te der SonicS­hark-Sen­so­ri­ken auch für Pre­dic­ti­ve Main­ten­an­ce in der Maschi­ne und für die digi­ta­le
Pro­zess­ana­ly­se nutz­bar. Wer­den sie intel­li­gent mit der Maschi­nen­steue­rung ver­knüpft, kann der Anwen­der kön­nen sogar sich selbst regeln­de dyna­mi­sche Kreis­läu­fe aufbauen.


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