Ewi­kon: Smart Con­trol ver­bes­sert die Prozessqualität

Ewi­kon: Smart Con­trol ver­bes­sert die Prozessqualität

Beim Fran­ken­ber­ger Heiß­ka­nal­pio­nier Ewi­kon ste­hen unter ande­rem im Zei­chen ver­bes­ser­ter Pro­zess­qua­li­tät die neu­en Funk­tio­nen des Pro­zess­s­über­wa­chungs- und Asis­tenz­sys­tems Smart Con­trol im Fokus. Der Ansatz der Kunst­stoff­ex­per­ten ist im ers­ten Schritt nicht die direk­te Ver­bes­se­rung der Qua­li­tät des Kunst­stoff­teils. Ihre Maxi­me ist, den Pro­zess als Gan­zes zu ver­bes­sern. Denn, so die Über­zeu­gung, nur aus einem opti­mal lau­fen­den Pro­zess kann auch ein opti­ma­les Teil ent­ste­hen. Oder anders gesagt: Wenn der abge­stimm­te Pro­zess ok ist, ist auch das Teil in Ordnung. 

Der Energy Monitor in Smart Control sorgt dafür, dass der Anwender den Energieverbrauch von Werkzeug und Heißkanalsystem transparent und einfach bestimmen kann. Mit Hilfe dieser Daten kann er dann sehr gezielt die entsprechenden Parameter anpassen und so die prozessqualität nachhaltig verbessern. - Bild: Pergler Media
Der Ener­gy Moni­tor in Smart Con­trol sorgt dafür, dass der Anwen­der den Ener­gie­ver­brauch von Werk­zeug und Heiß­ka­nal­sys­tem trans­pa­rent und ein­fach bestim­men kann. Mit Hil­fe die­ser Daten kann er dann sehr gezielt die ent­spre­chen­den Para­me­ter anpas­sen und so die pro­zess­qua­li­tät nach­hal­tig ver­bes­sern. – Bild: Perg­ler Media

Des­halb beschränkt sich Smart Con­trol längst nicht mehr nur auf die Über­wa­chung nur des Heiß­ka­nals. Das Sys­tem über­wacht viel­mehr die gesam­te Pro­duk­ti­ons­an­la­ge. Ange­fan­gen bei der Spritz­gieß­ma­schi­ne über das Werk­zeug, die Tem­pe­rie­rung, natür­lich den Heiß­ka­nal – aber dar­über hin­aus eben auch die gesam­te ande­re Peripherie.

Hohe Pro­zess­qua­li­tät als Maßstab

Damit sorgt Smart Con­trol für größt­mög­li­che Trans­pa­renz in der Pro­duk­ti­on. Gemein­sam mit dem Anwen­der stel­len die Spe­zia­lis­ten von Ewi­kon nach den indi­vi­du­el­len Bedüf­nis­sen der Appli­ka­ti­on ein Ssy­tem zusam­men, das alle rele­van­ten Funk­tio­nen abdeckt. Dabei geht es kon­se­quent um Daten, die auch einen Mehr­wert für den Pro­zess brin­gen. Die ent­spre­chen­den Schnitt­stel­len dafür wer­den eingerchtet.

Im Fokus
Mas­ter­pro­zess­da­ten­ma­nage­ment
Ein wei­te­res Schlüs­sel­ele­ment in Smart Con­trol ist das Mas­ter­pro­zess­da­ten­ma­nage­ment – qua­si die „digi­ta­le Ein­stell­kar­te“ für das Sys­tem. Hier las­sen sich unter­schied­li­che Para­me­ter­sät­ze für ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen oder Mate­ria­li­en kon­fi­gu­rie­ren. Die ein­ge­fah­re­nen Para­me­ter aus dem i.O.-Prozess bei­spiels­wei­se kann der Anwen­der dann per Knopf­druck abru­fen und akti­vie­ren. Die fest­ge­leg­ten Pro­zess­da­ten wer­den als Soll­wer­te kon­ti­nu­ier­lich mit den aktu­el­len Ist-Wer­ten verglichen.

Ein inter­es­san­ter Bestand­teil von Smart Con­trol ist der Ener­gy Moni­tor. Damit erwei­tert Ewi­kon das Funk­ti­ons­spek­trum sei­nes Smart Con­trol Assis­tenz­sys­tems. Das Modul sorgt dafür, dass der Anwen­der den Ener­gie­ver­brauch von Werk­zeug und Heiß­ka­nal­sys­tem trans­pa­rent und ein­fach bestim­men kann. Mit Hil­fe die­ser Daten kann er dann sehr gezielt die ent­spre­chen­den Para­me­ter anpas­sen. Dabei las­sen sich auch Gewich­tun­gen auf ein­zel­ne Aspek­te und Proio­ri­sie­run­gen umsetzen.

Pro­zess­qua­li­tät über Smart Con­trol sichern

So kann der Ver­ant­wort­li­che sei­nen Pro­duk­ti­ons­pro­zess gezielt auf eine Opti­mie­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz aus­le­gen und dabei doch bei­spiels­wei­se die Per­for­mance berück­sich­ti­gen. Er hat es also selbst in der hand, wie er sei­ne Prä­fe­ren­zen aus­rich­tet. Letzt­lich erfasst, über­wacht und pro­to­kol­liert das Sys­tem die Daten der gesam­ten Spritz­gieß­pro­duk­ti­ons­zel­le inklu­si­ve Heiss­ka­nal­sys­tem, der zuge­hö­ri­gen Steu­er- und Regel­tech­nik sowie der gesam­ten Peri­phe­rie. Es lie­fert damit die vali­de Grund­la­ge für eine fak­ten­ba­sier­te Entscheidung.

Der ins System integrierte Spritzgießfehlerbildkatalog ist auch für erfahrene Spritzgießer ein wertvolles Nachschlagewerk. Die virtuelle Assistenz leistet wertvolle Unterstützung beim Identifizieren und beim Abstellen von Spritzgießfehlern und trägt so letztlich zu einer verbesserten Prozessqualität bei. - Bild: Pergler Media.
Der ins Sys­tem inte­grier­te Spritz­gieß­feh­ler­bild­ka­ta­log ist auch für erfah­re­ne Spritz­gie­ßer ein wert­vol­les Nach­schla­ge­werk. Die vir­tu­el­le Assis­tenz leis­tet wert­vol­le Unter­stüt­zung beim Iden­ti­fi­zie­ren und beim Abstel­len von Spritz­gieß­feh­lern. – Bild: Perg­ler Media.

Eine Live-Simu­la­ti­on des Schmel­ze­flus­ses durchs Heiß­ka­nal­sys­tem bie­tet die Funk­ti­on „Vir­tu­el­le Rea­li­tät“. Hier wird anhand von Mess­da­ten und vor­ge­ge­be­nen Para­me­terb exakt berech­net„ was in der Schmel­ze pas­siert. Am Modell kann der Anwen­der exakt sehen, wie sich der Schmel­ze­strom ver­än­dert, wenn er Para­me­ter ent­spre­chend anpasst. Im Unter­schied zu den sonst übli­chen Simu­la­tio­nen, die der Anwen­der bereits im Vor­feld der Pro­duk­ti­on aus­führt und deren Ergeb­nis­se dann in der Regel für den gesam­ten pro­zess ver­wen­det wer­den, gleicht das Ewi­kon-Sys­tem den Pro­zess kon­ti­nu­ier­lich ab. So erfasst es auch Ver­än­de­run­gen, und der Anwen­der kann direkt sehen, wie und an wel­cher Stel­le sei­ne Aktio­nen den Pro­zess beeinflussen.

Smart Con­trol bie­tet umfas­sen­de Assistenzfunktionen

Ein wei­te­res inter­es­san­tes Fea­ture ist der ins Sys­tem inte­grier­te Spritz­gieß­feh­ler­bild­ka­ta­log. Auch für erfah­re­ne Spritz­gie­ßer ein wert­vol­les Nach­schla­ge­werk. Die vir­tu­el­le Assis­tenz leis­tet wert­vol­le Unter­stüt­zung beim Iden­ti­fi­zie­ren und beim Abstel­len von Spritz­gieß­feh­lern. Ziel ist, dass der Maschi­nen­be­die­ner qali­fi­zier­te Kor­rek­tu­ren mög­lichst ohne Exper­ten­hil­fe selbst vor­neh­men kann. Auch be die­ser Funk­tio­na­li­tät ist ein wich­ti­ger Aspekt, Infor­ma­ti­on dann zu lie­fern, wenn der Anwen­der sie braucht – das klas­si­sche Hand­buch hat, so die Erfah­rung der Exper­ten, in der Pra­xis nahe­zu ausgedient. 


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