Index: Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für alle Maschinengrößen

Index: Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für alle Maschinengrößen

Leis­tungs­fä­hi­ge Maschi­nen­tech­nik lässt sich ohne pas­sen­de Auto­ma­ti­sie­rung kaum effi­zi­ent betrei­ben. Index, einer der welt­weit füh­ren­den Her­stel­ler von CNC-Dreh­ma­schi­nen, Dre­h­au­to­ma­ten, Mehr­spind­lern und Dreh-Fräs­zen­tren, hat des­halb seit Jah­ren Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für sei­ne klei­ne­ren bis mitt­le­ren Maschi­nen im Port­fo­lio. Jetzt ergänzt das Unter­neh­men sein Port­fo­lio zudem um Lösun­gen für gro­ße Maschi­nen und kann damit durch­ge­hend durch das gan­ze Maschi­nen­pro­gramm Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen anbie­ten. Das Spek­trum reicht dabei vom in die Maschi­nen inte­grier­ten Werk­stück­hand­ling bis zu anspruchs­vol­len exter­nen Roboterlösungen.

Mit der Traub TNMit der Traub TNL20 ist produktives Lang- und Kurzdrehen für Werkstücke mittlerer  und hoher Komplexität möglich. Als Automatisierungslösungen stehen die Arbeit von der Stange oder das Handling mit der integrierten Roboterzelle zur Auswahl. - Bild: IndexL20 ist produktives Lang- und Kurzdrehen für Werkstücke mittlerer und hoher Komplexität möglich. Zur Automatisierung stehen die Arbeit von der Stange oder das Handling mit der integrierten Roboterzelle zur Auswahl. - Bild: Index
Mit der Traub TNL20 ist pro­duk­ti­ves Lang- und Kurz­dre­hen für Werk­stü­cke mitt­le­rer und hoher Kom­ple­xi­tät mög­lich. Als Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen ste­hen die Arbeit von der Stan­ge oder das Hand­ling mit der inte­grier­ten Robo­ter­zel­le zur Aus­wahl. – Bild: Index 

Index hat sei­ne Robo­ter­zel­le iXcen­ter bereits seit mehr als 3 Jah­ren im Pro­gramm. So kann etwa der kom­pak­te Lang-/Kurz­dre­h­au­to­mat Traub TNL20 mit einem iXcen­ter aus­ge­rüs­tet wer­den, das kom­plett in die Maschi­ne inte­griert ist. Die­se Vari­an­te der Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen bie­tet einen Knick­arm­ro­bo­ter und einen ver­ti­ka­len Palet­ten­spei­cher mit Raum für bis zu 14 Palet­ten bis 300 x 400 mm. 

Auto­ma­ti­sier­unglö­sun­gen mit Zusatznutzen

Die­se Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen kön­nen Fut­ter­tei­le mit dem Robo­ter be- und ent­la­den. Außer­dem kann der Robo­ter selbst­ver­ständ­lich auch Bau­tei­le etwa nach einer Stan­gen­be­ar­bei­tung absor­tie­ren. Dane­ben ist das iXcen­ter zudem für die Inte­gra­ti­on zusätz­li­cher Pro­zess­schrit­te wie 3D-Mes­sen oder Ent­gra­ten­vor­be­rei­tet. Dabei lässt sich die Maschi­ne nach wie vor ein­fach und ergo­no­misch Rüs­ten. Der Anwen­der kann dazu die klei­ne Robo­ter­zel­le nach dem Lösen einer Ver­rie­ge­lung kom­plett zur Sei­te schie­ben. Damit bekommt er den beque­men und außer­dem unein­ge­schränk­ten Zugriff auf die Maschine.

Im Fokus
Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen
Bereits seit eini­gen Jah­ren hat Dreh­ma­schi­ben­spe­zia­list Index auch sehr pro­duk­ti­ve Robo­ter­au­to­ma­ti­sie­run­gen im Bereich der klei­ne­ren und mitt­le­ren Dreh- und Dreh-Fräs­zen­tren im Pro­gramm. Ab sofort las­sen sich außer­dem auch grö­ße­re Dreh­zen­tren mit einem modu­la­ren Auto­ma­ti­ons­sys­tem aus­stat­ten. Der modu­la­re Auf­bau erlaubt es zudem, den Robo­ter nicht nur zum Be- und Ent­la­den der gro­ßen und teil­wei­se sehr schwe­ren Werk­stü­cke zu nut­zen. Er kann außer­dem auch eine Viel­zahl nach­ge­ord­ne­ter Auf­ga­ben übernehmen.

Für Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen an mit­tel­gro­ßen Maschi­nen, etwa an den Index-Pro­duk­ti­ons­dre­h­au­to­ma­ten C100/C200, dem Dreh-Fäs­zen­trum Index G200 oder den Uni­ver­sal­dreh­ma­schi­nen der TNA- sowie B‑Serie, hat Index sei­ne Robo­ter­zel­le iXcen­ter etwas modi­fi­ziert. Hier wird die Auto­ma­ti­sie­rung nicht in die Maschi­ne inte­griert. Sie ist auf mit Line­ar­füh­run­gen bestück­ten Platt­for­men mon­tiert. So lässt sie sich im Pro­duk­ti­ons­be­trieb schnell und ein­fach vor dem Maschi­nen­ar­beits­raum positionieren.

Raum für Robo­ter und Arbeitsvorrat

Zugang zum Arbeits­raum der Maschi­ne erhält der 6‑Ach­sen-Robo­ter mit bis zu 12 kg Traglast bei die­sen Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen über die Maschi­nen­tü­re. Die öff­net sich hin­ter der Robo­ter­zel­le auto­ma­tisch. Im iXcen­ter schafft hier außer­dem ein platz­spa­ren­der Ver­ti­kal­spei­cher mit bis zu 22 Plät­zen für Palet­ten bis 600 x 400 mm Raum für Arbeitsvorrat. 

Wie hier an einer Index C200 lassen sich die Roboter der Automatisierungslösungen neben dem reinen Werkstückhandling zudem auch für vor- und nachgeschaltete integrierte Prozesse wie Reinigen, Messen oder Entgraten verwenden. - Bild: Index
Wie hier an einer Index C200 las­sen sich die Robo­ter der Auto­ma­ti­sie­rung neben dem rei­nen Werk­stück­hand­ling zudem auch für vor- und nach­ge­schal­te­te inte­grier­te Pro­zes­se wie Rei­ni­gen, Mes­sen oder Ent­gra­ten ver­wen­den. – Bild: Index

Der Maschien­be­die­ner lädt die Palet­ten mit den Roh­tei­len in den obe­ren Spei­cher­be­reich. Außer­dem kann er gleich­zei­tig die Palet­ten mit Fer­tig­tei­len unten aus dem Palet­ten­spei­cher ent­neh­men. Das geschieht haupt­zeit­par­al­lel zu belie­bi­gen Zeit­punk­ten und zudem ohne eine Unter­bre­chung der Pro­duk­ti­on. Außer­dem las­sen sich bei die­sen Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen auch nach­ge­schal­te­te Pro­zes­se wie Rei­ni­gen, Mes­sen oder Ent­gra­ten in die Robo­ter­zel­le integrieren.

Modu­la­re Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für Großmaschinen

Neu sind die iXcen­ter-Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen, die für Dreh-Fräs­zen­tren der neu­en, gro­ßen G‑Baureihe kon­zi­piert sind. Gera­de bei Maschi­nen der Grö­ßen­ord­nung einer G400 mit einer Dreh­län­ge bis 1600 mm ist die Auto­ma­ti­sie­rung wich­ti­ge. Allein schon wegen des Gewichts der Tei­le sind beim Be- und Ent­la­den Hilfs­mit­tel not­wen­dig – etwa ein Kran. Aller­dings kos­tet das manu­el­le Ein­fut­tern der Tei­le außer­dem viel Zeit. Des­halb rech­net sich ein auto­ma­ti­sier­tes Werk­stück­hand­ling rela­tiv schnell.

Die großen iXcenter sind modular aufgebaut. So lassen sich diese Automatisierungslösungen wie hier an einer Index G400 exakt an die jeweiligen Bedürfnisse einer Bearbeitung anpassen. - Bild: Index
Die gro­ßen iXcen­ter sind modu­lar auf­ge­baut. So las­sen sich die­se Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen wie hier an einer Index G400 exakt an die jewei­li­gen Bedürf­nis­se einer Bear­bei­tung anpas­sen. – Bild: Index 

Beim gro­ßen iXcen­ter hat sich das Index-Ent­wick­lungs­team für einen modu­la­ren Auf­bau gewählt. Die­se Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen bestehen im Kern aus einer vor der Maschi­ne ange­ord­ne­ten und zudem weit­ge­hend aut­ar­ken Stan­dard­ro­bo­ter­zel­le. Die besteht in der Regel aus einer Boden­ein­heit, auf der ein Knick­arm­ro­bo­ter instal­liert ist. Er kann stan­dard­ge­mäß eine Traglast von 165 kg han­deln, optio­nal bis 270 kg. Dar­an kann der Anwen­der unter­schied­li­che Modu­le ando­cken: Palet­ten- oder Regal­sys­te­me, Mess- und Prüf­sta­tio­nen, außer­dem Vor­rich­tun­gen zum Ent­gra­ten, Rei­ni­gen oder Laser­be­schrif­ten. Hier kann der Robo­ter nicht nur Be- und Ent­la­de­ar­bei­ten der Tei­le über die Maschi­nen­tür über­neh­men. Er kann sich außer­dem gera­de bei lan­gen Bear­bei­tungs­zei­ten mit nach­ge­la­ger­ten Pro­zes­sen beschäftigen.

Stan­dar­di­sier­te Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen decken ein wei­tes Spek­trum ab

Bei die­sen modu­lar auf­ge­bau­ten Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen kann Index ein gro­ßes Spek­trum an Modu­len und Zusatz­ein­hei­ten bereits­mit Stan­dard­lö­sun­gen abde­cken. So las­sen sich vie­le Anwen­der­wün­sche bereits aus dem Stan­dard­bau­kas­ten erfül­len. Etwa ein Grei­fer­wech­sel des Robo­ters für die auto­ma­ti­sier­te und abwech­seln­de Hand­ha­bung von Wel­len- und Flansch­tei­len. Dazu kann der Robo­ter selb­stän­dig die pas­sen­den Grei­fer aus einer Wech­sel­sta­ti­on einwechseln.

Die Index G200 kann mit einem iXcenter kombiniert werden, das auf einer mit Linearführungen bestückten Plattform montiert ist. Diese Automatisierungslösungen lassen sich im Produktionsbetrieb vor dem Maschinenarbeitsraum positionieren. - Bild: Index
Die Index G200 kann mit einem iXcen­ter kom­bi­niert wer­den, das auf einer mit Line­ar­füh­run­gen bestück­ten Platt­form mon­tiert ist. Die­se Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen las­sen sich im Pro­duk­ti­ons­be­trieb vor dem Maschi­nen­ar­beits­raum posi­tio­nie­ren. – Bild: Index

Wenn aber der Stan­dard ein­mal nicht aus­rei­chen soll­te, sind die Ent­wick­ler bei Index außer­dem jeder­zeit offen für neue Ideen und Son­der­lö­sun­gen zur Erwei­te­rung des Spek­trums der gro­ßen iXcen­ter-Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen. Der Robo­ter kann sowohl die Haupt- als auch die Gegen­spin­del errei­chen. So kön­nen die Index-Exper­ten bei­spiels­wei­se auch Lösun­gen für einen Spann­ba­cken­tausch in der Maschi­ne ver­wirk­li­chen. Außer­dem ist beim Dreh-Fräs­zen­trum G420 künf­tig auch eine Mög­lich­keit zum auto­ma­ti­schen Ein­wech­seln von Son­der­werk­zeu­gen geplant. Denn das Werk­zeug­ma­ga­zin und zudem auch die Frässpin­del sind eben­falls für den Robo­ter erreichbar.


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