Inno­va­ti­ve Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge von Mapal stär­ken die Wettbewerbsfähigkeit

Inno­va­ti­ve Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge von Mapal stär­ken die Wettbewerbsfähigkeit

Der schwä­bi­sche Prä­zi­si­ons­werk­zeug­her­stel­ler Mapal hat zu sei­ner Jah­res­pres­se­kon­fe­renz an sei­nen Unter­neh­mens­sitz nach Aalen ein­ge­la­den. Neben der Geschäfts­ent­wick­lung durf­ten die Medi­en­ver­tre­ter bei dem Werk­zeug­spe­zia­lis­ten unter ande­rem auch einen Blick auf Neu­hei­ten wer­fen, die der Her­stel­ler für Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge auf der AMB prä­sen­tie­ren wird. Im Fokus stan­den aber auch aktu­el­le Trends und Ent­wick­lun­gen in der Wirt­schaft all­ge­mein und in den Bran­chen der Anwen­der von Mapal-Werk­zeu­gen im Besonderen.

Auch in einem anspruchsvollen Umfeld bleibt die Innovationskraft ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Mapal. Ein Beispiel aus dem Jahr 2025 ist der Wendeschneidplattenfräser NeoMill-16-Finish für maximale Effizienz in der Schlichtbearbeitung. – Bild: Mapal
Auch in einem anspruchs­vol­len Umfeld bleibt die Inno­va­ti­ons­kraft ein ent­schei­den­der Fak­tor für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Mapal. Ein Bei­spiel aus dem Jahr 2025 ist der Wen­de­schneid­plat­ten­frä­ser Neo­Mill-16-Finish für maxi­ma­le Effi­zi­enz in der Schlicht­be­ar­bei­tung. – Bild: Mapal

In sei­nem Geschäfts­be­richt nahm Jochen Kress, geschäfts­füh­ren­der Direk­tor bei Mapal, Bezug auf die der­zei­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen für die Bran­che. Geo­po­li­ti­sche Span­nun­gen, struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen in wich­ti­gen Indus­trien, eine schwa­che Kon­junk­tur in Euro­pa sowie neue Her­aus­for­de­run­gen in den glo­ba­len Lie­fer­ket­ten sind wich­ti­ge Fak­to­ren, mit denen die Unter­neh­men der­zeit kon­fron­tiert sind.

Wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen im Umbruch

„Was wir der­zeit erle­ben, ist kei­ne kurz­fris­ti­ge Markt­schwä­che“, betont Kress. „Es sind viel­mehr tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen in vie­len für uns rele­van­ten Märk­ten. Das betrifft wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen eben­so wie tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und geo­po­li­ti­sche Ein­flüs­se.“ Im Bereich der Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge kommt als zusätz­li­che Her­aus­for­de­rung ein Eng­pass bei den Roh­stof­fen hin­zu, ins­be­son­de­re auf­grund von Export­be­schrän­kun­gen und Preis­stei­ge­run­gen bei Hartmetall-Vorprodukten.

Im Geschäfts­jahr 2025 hat­te die Mapal-Grup­pe einen Umsatz von 514 Mil­lio­nen Euro erzielt – das waren rund sie­ben Pro­zent weni­ger als die 551 Mil­lio­nen Euro im Vor­jahr. Zum Jah­res­en­de 2025 beschäf­tig­te die Mapal-Grup­pe welt­weit rund 4500 Mit­ar­bei­ter. „Das Umfeld war anspruchs­voll und bleibt anspruchs­voll“, beton­te Kress. „Umso wich­ti­ger ist es, dass wir uns auf die Din­ge kon­zen­trie­ren, die wir selbst beein­flus­sen können.“

Mehr Trans­pa­renz und Effizienz

Mit der Ver­schmel­zung der deut­schen Gesell­schaf­ten hat Mapal zudem das größ­te orga­ni­sa­to­ri­sche Pro­jekt der Unter­neh­mens­ge­schich­te umge­setzt. Die Ver­ant­wort­li­chen haben die Unter­neh­mens­grup­pe als pro­zess­ge­steu­er­te Orga­ni­sa­ti­on mit stan­dar­di­sier­ten Abläu­fen, klar defi­nier­ten Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Struk­tu­ren sowie durch­gän­gi­gen Pro­zes­sen neu aus­ge­rich­tet. Das soll für mehr Trans­pa­renz, höhe­re Effi­zi­enz und dar­über hin­aus vor allem für mehr Geschwin­dig­keit sorgen.

Einen ersten Blick auf die AMB-Neuheiten durften Journalisten aus dem gesamten deutschen Sprachraum bei Mapal werfen. Interessante Werkzeuginnovationen undtiefes Knoe-hoe sollen Anwender dabei unterstützen, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu produzieren. - Bild: Pergler Media
Einen ers­ten Blick auf die AMB-Neu­hei­ten durf­ten Jour­na­lis­ten aus dem gesam­ten deut­schen Sprach­raum bei Mapal wer­fen. Inter­es­san­te Werk­zeug­in­no­va­tio­nen und­tie­fes Knoe-hoe sol­len Anwen­der dabei unter­stüt­zen, auch in Zukunft wett­be­werbs­fä­hig zu pro­du­zie­ren. – Bild: Perg­ler Media

Auch bei den Inves­ti­tio­nen setzt das Unter­neh­men sei­nen lang­fris­ti­gen Kurs fort. Im Geschäfts­jahr 2025 inves­tier­te die Mapal-Grup­pe rund 25 Mil­lio­nen Euro in Stand­or­te, Pro­duk­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Zukunfts­tech­no­lo­gien. Für 2026 sind zudem Inves­ti­tio­nen in glei­cher Höhe geplant.

Bereich Aero­space auf Höhenflug

Bei den Anwen­der­märk­ten hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ins­be­son­de­re das Seg­ment Luft­fahrt sehr gut ent­wi­ckelt. So konn­te Mapal in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren sei­nen Umsatz im Bereich Aero­space deut­lich zwei­stel­lig stei­gern. Damit konn­te Mapal sogar weit stär­ker wach­sen als der Markt insgesamt.

Im Fokus
Ein­fa­che Jus­tie­rung mit nur noch einer Ein­stell­schrau­be
Mit dem EA-Per­for­mance-Sys­tem ermög­licht Mapal eine ein­fa­che Jus­tie­rung mit nur noch einer Ein­stell­schrau­be auch im anspruchs­vol­len Durch­mes­ser­be­reich von 10 bis 19 mm. Für höchs­te Prä­zi­si­ons­an­for­de­run­gen in klei­nen Durch­mes­ser­be­rei­chen ist damit nun erst­mals eine µm-genaue Ein­stel­lung bei ein­fa­chem Hand­ling und höchs­ter Pro­zess­si­cher­heit mög­lich. Das bedeu­tet einen mini­mier­ten Kor­rek­tur­auf­wand, gerin­ge­ren Aus­schuss und sta­bi­le Bear­bei­tungs­pro­zes­se und damit hohe Effi­zi­enz. Prä­de­sti­niert ist das Sys­tem etwa für hoch­prä­zi­sen Pass- und Lager­boh­run­gen, bei­spiels­wei­se in Getrie­be­ge­häu­sen, Zylin­dern oder an Kur­bel- und Nockenwellen. 

Neben den Akti­vi­tä­ten in eta­blier­ten Markt­seg­men­ten stößt Mapal zuneh­mend auch in wei­te­re indus­tri­el­le Zukunfts­fel­der vor und for­ciert unter ande­rem Anwen­dun­gen im Ver­tei­di­gungs­um­feld oder indus­tri­el­le Pro­jek­te, die mit neu ent­stan­de­nen Anfor­de­run­gen an Sicher­heit, Infra­struk­tur und Ener­gie­ver­sor­gung ent­stan­den sind.

Investitionen in moderne Produktionsstrukturen schaffen die Grundlage für mehr Effizienz, Transparenz und Geschwindigkeit. –
Bild: Mapal
Inves­ti­tio­nen in moder­ne Pro­duk­ti­ons­struk­tu­ren schaf­fen die Grund­la­ge für mehr Effi­zi­enz, Trans­pa­renz und Geschwin­dig­keit. –
Bild: Mapal

„Nicht jeder Hype wird auto­ma­tisch zu einem Markt“, betont Kress jedoch. „Wir inves­tie­ren gezielt dort, wo wir nach­hal­ti­ge Markt­chan­cen iden­ti­fi­ziert haben und einen ech­ten Mehr­wert für unse­re Anwen­der schaf­fen können.“

Her­aus­for­dern­den Rahmenbedingungen

Nach Kress‘ Ein­schät­zung wird auch das lau­fen­de Geschäfts­jahr 2026 von her­aus­for­dern­den Rah­men­be­din­gun­gen geprägt sein. Die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Euro­pa ver­läuft wei­ter­hin ver­hal­ten, geo­po­li­ti­sche Unsi­cher­hei­ten, Ver­än­de­run­gen in den glo­ba­len Lie­fer­ket­ten sowie die Situa­ti­on auf den Roh­stoff­märk­ten prä­gen die Märk­te. Mit inno­va­ti­ven Fer­ti­gungs­lö­sun­gen und Pro­duk­ten will Mapal sei­ne Anwen­der dabei unter­stüt­zen, auch hier­zu­lan­de zu wett­be­werbs­fä­hi­gen Kon­di­tio­nen pro­du­zie­ren zu können.

Jochen Kress, geschäftsführender Direktor bei Mapal: „Was wir derzeit erleben, ist keine kurzfristige Marktschwäche. Es sind vielmehr tiefgreifende Veränderungen in vielen für uns relevanten Märkten. Das betrifft wirtschaftliche Rahmenbedingungen ebenso wie technologische Entwicklungen und geopolitische Einflüsse.“ – Bild: Perglermedia
Jochen Kress, geschäfts­füh­ren­der Direk­tor bei Mapal: „Was wir der­zeit erle­ben, ist kei­ne kurz­fris­ti­ge Markt­schwä­che. Es sind viel­mehr tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen in vie­len für uns rele­van­ten Märk­ten. Das betrifft wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen eben­so wie tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen und geo­po­li­ti­sche Ein­flüs­se.“ – Bild: Perg­ler Media

Zu die­sen Lösun­gen gehö­ren unter ande­rem neu­ar­ti­ge Boh­rer für CFK-Bear­bei­tun­gen. Damit wol­len die Exper­ten Stand­zei­ten und Schnitt­ge­schwin­dig­kei­ten bei der Bear­bei­tung des anspruchs­vol­len Mate­ri­als, das vor allem in der Luft- und Raum­fahrt eine wich­ti­ge Rol­le spielt, deut­lich erhö­hen. Beson­ders inter­es­sant am neu­en Mega-Drill-Com­po­si­te-MD-Edge­Pro ist die Fähig­keit des Werk­zeugs, sich beim Boh­ren selbst zu schärfen.

CFK-Boh­rer kön­nen sich selbst schärfen

Bei der neu­en Edge­Pro-Bau­rei­he schär­fen die Werk­zeug­ex­per­ten die Haupt­schnei­de an der ers­ten Frei­flä­che per Laser. Das ergibt maxi­mal schar­fe Schnei­den für makel­lo­se CFK-Boh­run­gen ohne Faser­aus­ris­se. Mit sei­nen guten Schnitt­ei­gen­schaf­ten kön­nen Anwen­der den Edge­Pro auch für sehr dünn­wan­di­ge Bau­tei­le einsetzen. 

aximale Schärfe für anspruchsvolle CFK-Bearbeitungen: Der neue Mega-Drill-Composite-MD-EdgePro vermeidet Faserausrisse und ermöglicht präzise, saubere Bohrungen in multidirektionalen CFK-Werkstoffen. - Bild: Mapal
axi­ma­le Schär­fe für anspruchs­vol­le CFK-Bear­bei­tun­gen: Der neue Mega-Drill-Com­po­si­te-MD-Edge­Pro ver­mei­det Faser­aus­ris­se und ermög­licht prä­zi­se, sau­be­re Boh­run­gen in mul­ti­di­rek­tio­na­len CFK-Werk­stof­fen. – Bild: Mapal

Die Schnei­de erzeugt weni­ger Schnitt­druck und ver­hin­dert damit ein Rück­fe­dern und Bie­gen des Bau­teils. Für selbst­zen­trie­ren­des Anboh­ren mit hoher Maß­hal­tig­keit und Posi­ti­ons­ge­nau­ig­keit der Boh­rung ist die Spit­ze mit einem 90°-Winkel aus­ge­führt. Die neu­en Bohr­werk­zeu­ge sind im Durch­mes­ser­be­reich von 3 bis 12 mm erhältlich.

Sta­bi­le Bohr­pro­zes­se in gro­ßer Tiefe

Die zwei­ten Gene­ra­ti­on des Mega-Deep-Drill-Alu ist dar­auf aus­ge­legt, die typi­schen Her­aus­for­de­run­gen gro­ßer Bohr­tie­fen – sta­bi­le Pro­zes­se, siche­re Span­ab­fuhr und hohe Vor­schü­be – zuver­läs­sig zu beherr­schen. Dazu haben die Exper­ten ein neu­es Gesamt­kon­zept aus Schnei­den­geo­me­trie, Küh­lung und Schneid­stoff ent­wi­ckelt. Die neu­en Werk­zeu­ge sind für ein brei­tes Anwen­dungs­spek­trum von Knet­le­gie­run­gen bis hin zu hoch­si­li­zi­um­hal­ti­gen Guss­le­gie­run­gen aus­ge­legt. Die gera­de Haupt­schnei­de sorgt für ruhi­ge, vibra­ti­ons­ar­me Pro­zes­se und redu­ziert Aus­brü­che sowie Grat­bil­dung. Eine dop­pel­te Aus­spit­zung und opti­mier­te Span­nu­ten ver­spre­chen einen ver­bes­ser­ten Span­ab­trans­port. Vier Füh­rungs­fa­sen sta­bi­li­sie­ren die Boh­rer und sor­gen auch bei hohen Vor­schü­ben für zuver­läs­si­ge Bearbeitungsbedingungen.

Stabil bis 40×D: Der Mega Deep Drill Alu zeigt auch bei großen Längenverhältnissen ein sicheres Führungsverhalten und bietet hohe Prozesssicherheit. - Bild: Mapal
Sta­bil bis 40×D: Der Mega Deep Drill Alu zeigt auch bei gro­ßen Län­gen­ver­hält­nis­sen ein siche­res Füh­rungs­ver­hal­ten und bie­tet hohe Pro­zess­si­cher­heit. – Bild: Mapal

Neu defi­nier­te, um 20 Pro­zent ver­grö­ßer­te Kühl­ka­nä­le brin­gen mehr Kühl­me­di­um an die Schnei­de. Das opti­miert Ver­schleiß­ver­hal­ten, Stand­zeit und Pro­zess­sta­bi­li­tät. Das abge­stimm­te Schneid­stoff­kon­zept ermög­licht in der unbe­schich­te­ten Aus­füh­rung mit feinst­ge­schlif­fe­nen Span­nu­ten eine pro­zess­si­che­re Bear­bei­tung unter­schied­li­cher Alu­mi­ni­um­werk­stof­fe. Für eine noch geziel­te­re Anpas­sung an den Sili­zi­um­ge­halt der Alu­mi­ni­um­le­gie­rung und die Kühl­schmier­stoff­stra­te­gie ste­hen zudem zwei kon­fi­gu­rier­ba­re Kopf­be­schich­tun­gen zur Ver­fü­gung. Der Mega-Deep-Drill-Alu ver­spricht Vor­schü­be bis zu 0,4 mm pro Umdre­hung und Stand­we­ge von bis zu 3,2 Kilo­me­ter und steht im Stan­dard­pro­gramm mit Län­gen­aus­füh­run­gen von 15×D bis 40×D und – abhän­gig von der jewei­li­gen Län­ge – Durch­mes­sern von 3 bis 16 mm – zur Verfügung.

Maß­ge­schnei­der­te Schneidstoffe

Die erfah­re­nen Schneid­stoff­ent­wick­ler bei Mapal ent­wi­ckeln unter ande­rem Schneid­stof­fe spe­zi­ell für die Bear­bei­tung bestimm­ter Bau­tei­le. So ist der neue, unbe­schich­te­te PcBN-Schneid­stoff FU240 auf die Anfor­de­run­gen beim Hart­frä­sen der Kugel­l­auf­bah­nen am Outer Race von Antriebs­ge­len­ken abge­stimmt, der Schneid­stoff FU290 ent­spre­chend auf die des Inner Race. Für das Outer Race kom­men Ver­gü­tungs­stäh­le zum Ein­satz, im Inner Race zumeist Einsatzstähle.

Deutliches Plus auch beim Hartdrehen: Neue PcBN-Schneidstoffe für Glattschnitte und für unterbrochene Schnitte erreichen bedeutende Standzeitsteigerungen beim Hartdrehen von Antriebsgelenken. - Bild: Mapal
Deut­li­ches Plus auch beim Hart­dre­hen: Neue PcBN-Schneid­stof­fe für Glatt­schnit­te und für unter­bro­che­ne Schnit­te errei­chen bedeu­ten­de Stand­zeit­stei­ge­run­gen beim Hart­dre­hen von Antriebs­ge­len­ken. – Bild: Mapal

Für höhe­re Stand­zei­ten bei der Bear­bei­tung von CV-Joints muss­ten die Exper­ten die opti­ma­le Balan­ce zwi­schen hohem Abra­si­ons- und Dif­fu­si­ons­wi­der­stand bei aus­rei­chen­der Zähig­keit fin­den. Para­me­ter für die Ent­wick­lung waren dabei unter ande­rem der CBN-Gehalt des Schneid­stoffs, die Korn­grö­ßen und die Zusam­men­set­zung des Bin­ders. Die ers­ten Ergeb­nis­se bele­gen eine signi­fi­kant erhöh­te Stand­men­ge der neu­en Schneid­stof­fe: Ver­gli­chen mit den bis­her ver­wen­de­ten brach­ten die neu­en Sor­ten FU240 und FU290 eine Erhö­hung der Stand­men­ge um mehr als 30 Pro­zent bei Schnitt­ge­schwin­dig­kei­ten im Bereich von 180 m/min und einem Zahn­vor­schub zwi­schen 0,07 und 0,10 mm.

Vor­tei­le aus zwei Welten

Die neu­en Model­len des Uniq Dream Chuck mit 4,5°-Kontur brin­gen die Hydro­dehn­spann­tech­nik nun auch in den Spann­be­reich von 3 bis 5 mm. Den Anwen­dern steht damit auch für klei­ne Werk­zeug­durch­mes­ser eine Lösung zur Ver­fü­gung, die die Vor­tei­le der Hydro­dehn­spann­tech­nik mit der Ori­gi­nal­kon­tur eines Warm­schrumpf­fut­ters nach DIN 69882–8 ver­bin­det. So wird auch im klei­nen Durch­mes­ser­be­reich der ein­fa­che Umstieg auf Hydro­dehn­spann­tech­nik ohne Anpas­sun­gen am Bear­bei­tungs­pro­zess oder an bestehen­den Stör­kon­tu­ren möglich.

Im Pro­fil
Mapal – Prä­zi­si­ons­werk­zeug­her­stel­ler aus Aalen
Mit dem EA-Per­for­mance-Sys­tem ermög­licht Mapal eine ein­fa­che Jus­tie­rung mit nur noch einer Ein­stell­schrau­be auch im anspruchs­vol­len Die Mapal Dr. Kress SE & Co. KG gehört zu den inter­na­tio­nal füh­ren­den Anbie­tern von Prä­zi­si­ons­werk­zeu­gen für die Zer­spa­nung nahe­zu aller Werk­stof­fe. Das 1950 gegrün­de­te Unter­neh­men belie­fert nam­haf­te Anwen­der vor allem aus der Auto­mo­bil- und Luft­fahrt­in­dus­trie, aber auch aus dem Maschi­nen- und Anla­gen­bau sowie dem Werk­zeug- und For­men­bau. Das Unter­neh­men ver­steht sich dabei als Tech­no­lo­gie­part­ner für Anwen­der, die Mapal bei der Ent­wick­lung effi­zi­en­ter und res­sour­cen­scho­nen­der Bear­bei­tungs­pro­zes­se mit indi­vi­du­el­len Werk­zeug­kon­zep­ten unterstützt.

Die neu­en Fut­ter wur­den für die­sen Bereich kon­struk­tiv eigen­stän­dig aus­ge­legt. Trotz gerin­ger Abmes­sun­gen sind Hydro­dehn- und Betä­ti­gungs­ein­heit so inte­griert, dass Pro­zess­si­cher­heit, Bau­raum und Funk­ti­on im Ein­klang ste­hen und gleich­zei­tig die ori­gi­na­le Warm­schrumpf­kon­tur nach DIN 69882–8 erhal­ten bleibt. Dazu haben die Ent­wick­ler die Betä­ti­gungs­ein­heit im HSK-Bund inte­griert. So kann der Anwen­der mit der ori­gi­na­len Warm­schrumpf­kon­tur die Vor­tei­le der Hydro­dehn­spann­tech­nik nutzen.

Bereit für neue Strategien

Die neue Gene­ra­ti­on des Opti­Mill-Tro-Uni passt den Tro­cho­idal­frä­ser noch bes­ser an die Anfor­de­run­gen moder­ner Bear­bei­tungs­stra­te­gien an. Im Fokus ste­hen eine hohe Pro­zess­si­cher­heit, repro­du­zier­bar sta­bi­le Pro­zes­se und ein hohes Zeit­span­vo­lu­men. Das tro­cho­ida­le Frä­sen hat sich als effi­zi­en­te Bear­bei­tungs­stra­te­gie für die Zer­spa­nung eta­bliert. Cha­rak­te­ris­tisch sind gerin­ge radia­le Ein­griffs­brei­ten bei gleich­zei­tig gro­ßen axia­len Zustel­lun­gen sowie kon­stan­te Ein­griffs­be­din­gun­gen. Dyna­mi­sche­re Maschi­nen, opti­mier­te CAM-Stra­te­gien und stei­gen­der Kos­ten­druck erfor­dern Werk­zeu­ge, die nicht nur unter idea­len Bedin­gun­gen hohe Leis­tung erzie­len, son­dern auch unter rea­len Ein­satz­be­din­gun­gen repro­du­zier­bar sta­bi­le Pro­zes­se gewähr­leis­ten. Die neue Gene­ra­ti­on des Opti­Mill-Tro-Uni setzt die­se Anfor­de­run­gen in einer abge­stimm­ten Kom­bi­na­ti­on aus Werk­zeug­de­sign und anwen­dungs­ori­en­tier­ter Pro­zess­aus­le­gung um.

Schöpft das Potenzial moderner Trochoidalstrategien aus: Der neue Optimill Tro Uni von Mapal ist auf stabile Prozesse und hohe Zeitspanvolumina beim trochoidalen Fräsen ausgelegt. – Bild: Mapal
Schöpft das Poten­zi­al moder­ner Tro­cho­idal­stra­te­gien aus: Der neue Opti­mill Tro Uni von Mapal ist auf sta­bi­le Pro­zes­se und hohe Zeit­span­vo­lu­mi­na beim tro­cho­ida­len Frä­sen aus­ge­legt. – Bild: Mapal

Kern der neu­en Opti­Mill-Tro-Uni-Gene­ra­ti­on ist die ver­än­der­te Werk­zeug­geo­me­trie. Der je nach Län­ge ange­pass­te Kern­durch­mes­ser erhöht die Bie­ge­bruch­fes­tig­keit ins­be­son­de­re bei grö­ße­ren Aus­kra­glän­gen. Fünf Schnei­den ermög­li­chen eine hohe Vor­schub­leis­tung, ohne die Span­ab­fuhr zu beein­träch­ti­gen. Das erlaubt eine hohe Wirt­schaft­lich­keit. Ange­pass­te Spi­ral­win­kel sowie eine asym­me­tri­sche Schnei­den­aus­füh­rung redu­zie­ren Schwin­gun­gen und gewähr­leis­ten einen ruhi­gen Lauf. Pra­xis­ver­su­che unter rea­len Ein­satz­be­din­gun­gen zei­gen, dass ins­be­son­de­re das abge­stimm­te Zusamm


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